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Baby einschlafen beibringen

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Einem Baby das Einschlafen beibringen ist nicht schwierig. Auch wenn viele junge Eltern anfangs unsicher im Umgang mit dem Nachwuchs sind, die Routine mit dem Baby stellt sich rasch ein. Oft stehen Großmütter innerhalb der Familie mit Rat und Tat den jungen Müttern und Vätern zur Seite. Denn wenn man einige Tipps in Sachen „Schlafen und Baby“ beachtet dann klappt es mit der Nachtruhe häufig recht schnell.

Informationen rund um Baby-Schlafgewohnheiten

Um einem Baby das Einschlafen beizubringen oder ihm das Ein- und Durchschlafen zu erleichtern, ist es wichtig, sich über die Schlafgewohnheiten je nach Alter zu informieren. Je älter das Baby wird, umso konstanter fällt die Nachtruhe aus und die Ruhephasen tagsüber verlieren an Wichtigkeit. Ebenso ist ein mehrmaliges Füttern in der Nacht bei einem älteren Baby nicht mehr notwendig. 

Wie schläft nun ein Baby?

Bis zum sechsten Lebensmonat schläft ein Baby bis zu 16 Stunden, über Tag und Nacht verteilt. In der Nacht ruht es bis zu 10 Stunden, wobei es diese Zeitspanne noch nicht durchschlafen kann. Drei Schläfchen über den Tag verteilt benötigt das junge Baby zusätzlich zu den Nachtschlafstunden. Bis zum vollendeten 2. Lebensjahr reduziert sich der Schlaf tagsüber auf ein Vormittags- oder Mittagsschläfchen. Der Gesamtschlaf beträgt nur noch 13,5 Stunden, wobei 11 Stunden auf die Nachtruhe entfallen.

Einem Baby das Einschlafen beizubringen ist ab dem Alter von sechs Monaten möglich. Doch schon vorher muss ein geregelter Tagesablauf innerhalb der Familie gegeben sein. Das Baby entwickelt einen Tag-Nacht-Rhythmus und passt sich den Geschwistern und Eltern an. Babies ab sechs Monate können mit verschiedenen Einschlafritualen und elterlicher Konsequenz an ein selbstständiges Ein- und Durchschlafen herangeführt werden.

Tipps beim Einschlafen beibringen beim Baby

Die beste Zeit zum Schlafengehen ist zwischen 19 und 21 Uhr. Der abendliche Ablauf sollte stets derselbe sein, gibt er dem Kleinkind doch Sicherheit:

  • letzte Abendmahlzeit nicht zu spät und nicht zu schwer
  • ein abendliches Bad in der Babybadewanne
  • frische Windel
  • nicht zu dick für die Nacht einpacken, ein Schlafanzug und ein Schlafsack reichen
  • vor dem Zubettbringen Kinderzimmer lüften
  • Raumtemperatur 16 – 19 °C
  • gemeinsames Singen von Lieder, Reime aufsagen oder Bilderbücher anschauen
  • ruhige Atmosphäre und gedämmtes Licht
  • Spieluhr und ein kleines Abendlicht können beim Einschlafen zusätzlich helfen

Eine Stunde vor dem Schlafengehen müssen Eltern auf eine ruhige Umgebung für das Baby achten. Sie erleichtern sich die Aufgabe, ihrem Baby das Einschlafen beizubringen immens, wenn Geschwisterkinder in der Zeit nicht im selben Raum lautstark toben. Das Baby wird durch das ruhige Ambiente auf die Nachtruhe eingestimmt.

Einschlafen beibringen beim Baby mit Konsequenz

Konsequenz ist neben den Einschlafritualen und Ruhe das Schlüsselwort, möchte man seinem Baby das Einschlafen beibringen. Solange das Baby nicht gestresst ist und schreit, darf es ruhig einige Minuten wach im Gitterbett liegen. Es lernt mit der Zeit, von selbst wieder einzuschlafen. Kein Baby schläft die ganze Nacht durch, deshalb ist das Erlernen des selbstständigen Wiedereinschlafens von großer Bedeutung.

Probleme beim Einschlafen beibringen beim Baby

Können Eltern eine Krankheit oder Hunger beim Baby ausschließen, ist das Kind meist übermüdet und kann nicht mehr einschlafen. Kleine Kinder und Säuglinge haben gewisse Zeitfenster zum Schlafen, sie werden müde. Können sie in der Zeit nicht schlafen, tritt die nächste Müdigkeitswelle ca. 60 Minuten später ein. Die Kinder reagieren auf die Übermüdung mit Überdrehtheit und je stärker die Müdigkeit wird, umso schwieriger wird das Einschlafen für das Baby. Junge Mütter und Väter kennen ihren Liebling am besten, eine Beobachtung über mehrere Tage gibt Aufschluss über den richtigen Zeitpunkt des Zubettgehens.

Dem Baby das Einschlafen vom Profi beibringen

Eltern bekommen neben zahlreichen Publikationen im Buchhandel professionelle Hilfe, wenn sie ihrem Baby das Einschlafen beibringen möchten. Die Hebamme, schon bekannt aus dem Geburtsvorbereitungskurs, der Geburt selbst und der Nachsorge, ist erste Ansprechpartnerin für Probleme rund um das Einschlafen beibringen beim Baby. Aber auch ein Kinderarzt oder die Schreiambulanz im regionalen Kinderkrankenhaus für sehr hartnäckige Fälle sind Anlaufstellen für gestresste Eltern und versprechen Abhilfe bei Problemen rund um das Thema Baby das Einschlafen beibringen. Ein weiterer Profi in Sachen Babyschlaf ist die sogenannte Federwiege. Um vor allem unruhigen Babys in den ersten Monaten nach der Geburt einen ruhigen und erholsamen Schlaf zu ermöglichen, schwingt die Federwiege nicht wie eine Hängematte oder ein Stubenwagen von Rechts nach Links oder von Vorne nach Hinten sondern Auf und Ab, was auch die intuitive Bewegung der Mutter ist, wenn Sie das Baby beruhigen möchte. Die Form der Federwiege erinnert mit der seitlichen Begrenzung und der ergonomisch gerundeten Liegefläche an die Zeit im Mutterleib und bietet somit eine sichere und bewährte Schlafumgebung. Die Federwiege kann als flexible Schlafumgebung für die Nacht, den Alltag sowie unterwegs bei Freunden und Bekannten eingesetzt werden. Die Anschaffung von Beistell- und Gitterbett sowie Stubenwagen und extra Reisebett fällt dadurch weg.

Schon bald sind ruhige Nächte, gut gelaunte Eltern und ein ausgeschlafenes Baby an der Tagesordnung. Alle Familienmitglieder genießen die ungestörte Nachtruhe und schöpfen Kraft für den kommenden Tag.

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