Gesundheit

Verstopfung beim Säugling

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Verstopfung beim Säugling lässt sich nicht ganz so einfach definieren, besonders deswegen, weil es nicht darauf ankommt wie oft der Säugling Stuhlgang hat (zwischen 10 Mal am Tag und 1 Mal pro Woche ist so ziemlich alles normal), sondern vor allem darauf ob der Säugling entsprechende Symptome wie beispielsweise ein harter Unterleibsbereich oder kugelförmiger, extrem harter Stuhl. Generell ist Verstopfung beim Säugling von 0 bis 3 Monaten eher selten der Fall, vor allem dann, wenn sie gestillt werden. Säuglinge, die mit der Flasche ernährt werden, haben es da nicht ganz so einfach, hier kann es schon öfter einmal vorkommen, dass der Stuhl eher hart ist und der Bauch des Säuglings eher aufgebläht und hart ist. Es ist immer besonders wichtig, darauf zu achten, dass das Kleine genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, auch das nimmt natürlich Einfluss auf die Härte des Stuhls.

Ab wann spricht man von Verstopfung beim Baby

Obwohl eine Verstopfung beim Säugling eher selten der Fall ist, müssen manche der kleinen Würmchen sehr hart für jeden Stuhlgang arbeiten, selbst wenn sie nicht verstopft sind. Dennoch sollten Sie, wenn Ihr Kleines weint und Sie bemerken, dass es ihm schlecht geht, mit ihm zum Arzt oder zu Ihrer Hebamme gehen um einen Rat einzuholen. Hier ist der Leitsatz so, dass eine Verstopfung vermutet wird, wenn Ihr Kleines seltener als einmal pro Tag Stuhlgang in der Windel hat, dennoch ist es entscheidend ob Ihr Säugling unter diesem Umstand leidet. Wenn es Ihrem Kleinen gut geht und es keine Anzeichen für Unbehagen zeigt, gibt es keinen Grund zur Sorge.

Arzt bei Verdacht auf Verstopfung konsultieren

Sollte es doch der Fall sein, dass Ihr Säugling verstopft ist, sprechen Sie in jedem Fall mit einem Arzt oder einer Ärztin darüber, bevor Sie die Verstopfung behandeln. Diese/r wird eine Untersuchung vornehmen um eine Krankheit oder eventuelle Risse im After ausschließen zu können. Es kann zu einem unschönen Teufelskreis kommen: die Kleinen müssten eigentlich Stuhlgang haben, halten diesen aber zurück weil es aufgrund der Stuhlhärte weh tut und die Folge davon ist, dass der Stuhlgang dann noch voluminöser ist wenn er kommt als sonst. Es gibt einige Ursachen dafür, warum eine Verstopfung bei einem Säugling vorliegen kann: Oftmals ist beispielsweise auch ein Mangel an Flüssigkeit dafür verantwortlich. Auch eine angeborene Grundkrankheit kann der Grund für das Symptom der Verstopfung sein.

Was hilft Ihrem Baby bei Verstopfung

Was Sie selbst tun können um Ihrem Säugling das Prozedere des Stuhlgangs zu erleichtern ist beispielsweise mit seinen Beinen Rad zu fahren. Dann kann sich der Stuhl besser durch den Darm bewegen und der Säugling muss nicht so fest drücken. In der Apotheke sind auch Glycerin Zäpfchen oder Microclist erhältlich, diese Mittelchen erweichen den Stuhlgang, was dem Kleinen dann zugute kommt. Sprechen Sie dies aber im Vorfeld mit Ihrem Arzt ab und lassen Sie sich die Anwendung erklären.

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