Schwitzen beim Stillen

Baby schwitzt beim Stillen

Ihr Baby schwitzt beim Stillen und Sie wissen nicht, warum das so ist? Keine Angst, Sie sind mit diesem Problem ganz und gar nicht alleine und müssen sich in der Regel diesbezüglich auch keine allzu großen Sorgen machen. Denn fast alle Neugeborenen sind von dieser kleinen Belastung betroffen und das aufgrund der natürlichen menschlichen Entwicklung. Das Kleinkind kann mit wenigen Wochen nämlich sein Temperaturzentrum noch nicht regulieren und hat außerdem Schwierigkeiten, seinen Wärmehaushalt sowie den Kreislauf zu kontrollieren. Daher werden Sie bei einem Baby auch kaum eine Gänsehaut zu sehen bekommen oder bemerken, dass ein Säugling zittert.

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn das Baby beim Stillen schwitzt

Auch wenn es für die Eltern so scheinen mag, als ob das Stillen ausschließlich beruhigend wäre und das Kind sich dabei hundertprozentig entspannen kann, ist dem nicht immer so. Denn obwohl viele Säuglinge sogar mehrmals einschlafen, wenn sie gestillt werden, ist dieses Ritual für sie doch mit einer gewissen Art von Anstrengung verbunden. Schließlich müssen sie fest nuckeln und saugen, obwohl sie vielleicht schon sehr müde sind oder sich einfach noch ein bisschen schwach fühlen. Im Alter von circa 5 Monaten wird das Schwitzen beim Stillen aber in der Regel um einiges besser und das Kind kann Temperaturen und den eigenen Körper immer selbstständiger kontrollieren.

Ziehen Sie das Baby luftig an

Ein Baby schwitzt beim Stillen vielleicht auch deshalb verstärkt, weil es der Körperwärme der Mutter ausgesetzt ist und zusätzlich noch die warme Milch trinkt. Das alles ist für einen kleinen Säugling ziemlich viel und führt im Anschluss zum unangenehmen Schwitzen. Daher sollten Sie das Kind nicht zu dick anziehen, wenn es wieder einmal Zeit zum Stillen ist. Ein luftiger Body oder ein dünner Strampler reichen je nach Jahreszeit und Ort des Stillens vollkommen aus, damit sich das Baby wohl fühlen kann. Entgegen der Meinung vieler Frauen und Männer braucht das Kind nicht mehr Kleidung als ein Erwachsener und wenn es Ihnen nicht zu kalt ist, geht es dem Nachwuchs wahrscheinlich ähnlich.

Auf jeden Fall sollten Sie Ihr Baby immer gut waschen, damit Sie die Bakterien die sich vor allem durch das Schwitzen beim Stillen gebildet haben, loswerden. Besonders gründlich müssen Sie dabei in den Hautfalten am Hals und am Nacken vorgehen und auch die Hände und Fingerchen sowie die kleinen Füße wollen stets gut gereinigt werden. Das Schwitzen beim Baby ist wie schon erwähnt weitgehend normal und stellt keinen Grund zur Sorge dar. Falls Sie sich aber nicht sicher sind, ob Ihr Kind vielleicht krank ist oder Sie sonstige Auffälligkeiten feststellen, sollten Sie auf jeden Fall den Rat Ihrer Kinderärztin oder Ihres Kinderarztes einholen.

Fotocredit: Alik Mulikov/Shutterstock.com

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