Baby schläft in kleinem Bett

Babys Erstausstattung in einer kleinen Wohnung

Finden Sie selbst auf kleinstem Wohnraum Platz

Wohnraum wird immer teurer. Daher sehen sich werdende Eltern oft in der Situation nicht zu wissen, wo sie ihren erwarteten Nachwuchs unterbringen sollen. Doch seien Sie unbesorgt. Viel Platz braucht ein Baby nicht. Wir verraten Ihnen, wie Sie selbst in der kleinsten Hütte alles für Ihr Baby unterbringen.

Wo wird Ihr Baby schlafen?

Die Antwort darauf lautet: Nicht weit von Ihnen. Gerade wenn Sie stillen, lohnt es sich, Ihr Baby in einem Beistellbett oder mit Ihnen im Familienbett schlafen zu lassen. Sie können Babys Schlafbereich im eigenen Bett mit einem Stillkissen abtrennen, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Große und sperrige Gitterbetten sehen vielleicht schön aus, sind aber für Ihr Baby gerade in der Anfangszeit ungeeignet, da sie Ihrem Liebling nicht die nötige Sicherheit und Geborgenheit geben können.

Wo werden Sie Ihr Baby wickeln?

Wir garantieren Ihnen: In spätestens einem Jahr beantworten Sie diese Frage mit „Überall!“ Seien Sie also schon jetzt so schlau, wie Eltern es meist erst beim zweiten oder dritten Kind sind und sparen Sie Geld und Wohnraum, indem Sie auf eine große Wickelkommode verzichten. Bei guter Vorbereitung lässt sich Ihr Baby auf einer Wickelunterlage ganz einfach am Boden wickeln. Räumen Sie hierfür in einer bereits bestehenden Kommode das unterste Fach leer und heben Sie hier alles für Ihr Baby auf: Kleidung, Windeln, Reinigungstücher. Die Wickelunterlage kann nach dem Wickeln einfach zusammengelegt werden und ebenfalls in der Schublade verstaut werden.

Weitere Platzsparer sind sogenannte „Windel Organizer“. Dabei handelt es sich um hübsch aussehende Filztaschen (umweltfreundlich!), die Sie bequem am Henkel von einem Raum in den anderen mitnehmen können. So haben Sie alles, was Ihr Baby zu Hause benötigt immer praktisch griffbereit.

Sollten Sie doch einen festen Platz zum Wickeln bevorzugen, empfehlen wir Ihnen das Badezimmer. Platzsparende Wickelaufsätze gibt es für die Badewanne. Der große Vorteil Ihr Baby im Badezimmer zu wickeln ist die Wärme im Bad und die schnelle, unkomplizierte Wäsche, sollte die Windel versagen. „Windel Organizer“ gibt es auch zum Aufhängen an der Wand oder an der Duschvorhangstange.

Wie wird Ihr Baby gebadet?

Auch beim Baden finden sich platzsparende Möglichkeiten. Ein Badeeimer nimmt in der Wohnung nicht viel Platz weg. Außerdem gibt es mittlerweile auch faltbare und aufblasbare Babywannen, die sich hinter den Badezimmermöbeln verstauen lassen. Wer zu Hause eine Dusche hat, findet praktische Babywannen, die in die Duschwanne passen, ideal.

Gerade in den ersten Monaten lässt sich Ihr Baby auch in der sauberen Küchenabwasch baden. Hier sparen Sie beim Baden zum einen viel Wasser und zum anderen lässt sich das Badewasser nach dem Badespaß rasch abführen.

Wohin mit dem Kinderwagen?

Ein Kinderwagen mag auf den ersten Blick eine praktsiche Babyausstattung sein, doch wenn Platzmangel herrscht, wird aus dem praktischen Reisebegleiter schnell ein Hindernis. Gibt es in Ihrem Wohngebäude einen Parkplatz für Kinderwägen, ist das ein Vorteil. Doch sollten Sie die Gegebenheiten im Abstellraum erst überprüfen. Ist denn noch genügend Platz im Kinderwagenabstellraum? Besuchen Sie diesen zu unterschiedlichen Uhrzeiten um festzustellen, wie viel Platz noch verfügbar ist.

Ist kein Abstellraum zur Verfügung, sind faltbare Buggies eine gute Wahl. Sie können mit zusätzlichen Aufsätzen gekauft werden. So kann zum Beispiel der Autositz auf dem Buggy montiert werden. Wählen Sie ein Buggy-Modell mit einer flachen Liegeposition. So kann der Buggy von Geburt an verwendet werden. Neugeborenenaufsätze sorgen für zusätzliche Geborgenheit und Gemütlichkeit für Ihr Baby.

 

Autor: Redaktion/Kerstin

Fotocredit: Olga Koberidz/shutterstock.com

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