Die Checkliste: was gehört zur Baby Erstausstattung?

Die Checkliste: was gehört zur Baby Erstausstattung?

Die Checkliste: was gehört zur Baby Erstausstattung?

Im Idealfall bevor das neue Familienmitglied das Licht der Welt erblickt, ist sie schon vorhanden: die Baby Erstausstattung. Und auch wenn es Spaß macht, die „Must Haves“ des Babyzimmers zu kaufen, so ist mit den entsprechenden Artikeln auch viel Verantwortung verbunden. Immerhin stellen sie sicher, dass der Nachwuchs sich rundum wohlfühlen kann.

Doch was braucht es eigentlich, um ein Baby willkommen zu heißen? Neben ganz viel Liebe hilft hier auch eine entsprechende Checkliste weiter. Auch wenn zweifelsohne jeder Mensch anders ist und teilweise über individuelle Bedürfnisse verfügt, so existieren auch immer unausweichliche Standards, die jedem Baby dabei helfen, die ersten Monate gesund (und glücklich) zu durchleben. Ein netter Nebeneffekt: von dem ein oder anderen Produkt profitieren auch Mama und Papa.

1. Eine geräumige Wickeltasche

Spätestens dann, wenn Mama und Papa zum ersten Mal mit dem Nachwuchs unterwegs sind, zeigt sich, wie sinnvoll eine komfortable Wickeltasche sein kann. Hier finden im Idealfall nicht nur besagte Windeln, sondern auch kleine Babyflaschen aus Glas oder Plastik, Spielzeug und ein Spucktuch ihren Platz. Besonders praktisch: viele Hersteller von Wickeltaschen legen heute nicht nur großen Wert auf Komfort, sondern auch auf Stil. Daher existieren durchaus moderne Designs, die sich super an den eigenen Look anpassen lassen.

2. Windeln

Auch Nicht-Eltern wissen: jedes Baby braucht Windeln. Für welches Modell sich hier entschieden werden sollte, richtet sich nicht nur nach der Größe des Kindes, sondern gegebenenfalls auch nach eventuellen Unverträglichkeiten oder einer empfindlichen Haut. Achten Sie auch immer darauf, nicht zu früh in eine größere Größe zu wechseln, damit es nicht zu „Unfällen“ kommt. Für den Schwimmspaß werden übrigens auch spezielle Schwimmwindeln angeboten. Diese ähneln einem klassischen Höschen und halten dem „Wellengang“ im Schwimmbad in der Regel problemlos stand.

3. Bei nicht-stillenden Müttern: Baby Anfangsmilch oder (HA) Pre Nahrung

Auch wenn es sich um eine der harmonischsten Vorstellungen im Zusammenhang mit dem Elternsein handeln mag: nicht jede Mutter kann (oder möchte) stillen. Dementsprechend ist es unerlässlich, sich in diesem Fall nach einer hochwertigen Alternative zur Muttermilch umzusehen.

Bei Baby Anfangsmilch bzw. (HA) Pre Nahrung handelt es sich um eine besondere Zusammensetzung, die der Muttermilch am nächsten kommt. Nicht nur die enthaltenen Nährstoffe, sondern auch die Konsistenz ist hier verblüffend ähnlich. Daher darf nach der Geburt nicht auf klassische „1er“ Milch oder ähnliches zurückgegriffen werden. Der Zusatz „Pre“ bzw. auch „HA“ (bei allergiegefährdeten Kindern) ist hierbei unersetzlich für eine gesunde Ernährung. Zusätzlich zur Nahrung bzw. Milch gilt es dann auch noch, eine ausreichende Menge an Trinkflaschen zu kaufen. Diese sollten dann nach Gebrauch selbstverständlich immer gespült und danach in einem praktischen Vaporisator mit heißem Dampf behandelt werden.

4. Spucktücher

Zu (fast) jedem Bäuerchen gehört ein Spucktuch. Zumindest dann, wenn Mama oder Papa sich nicht das Outfit ruinieren möchten. Achten Sie bei der Auswahl des Spucktuchs auf einen angenehmen Stoff, der sich nicht nur gut anfühlt, sondern auch leicht gereinigt werden kann. Tipp: Spucktücher in XXL sind zwar oft unpraktischer zu transportieren, sind im Alltag jedoch meist komfortabler. Kaufen Sie am besten gleich mehrere Spucktücher, um immer ein Exemplar in Reserve zu haben.

5. Feuchttücher

Feuchttücher sind die wahren Allrounder des Kinderhaushalts. Egal, ob Milchflecken auf dem Tisch, verschütteter Brei oder beim Windeln wechseln: die praktischen Tücher erleichtern unglaublich viel Arbeit. Sollte Ihr Baby eine besonders empfindliche Haut haben, werden die Tücher auch von vielen Herstellern in der Variante „sensitive“ bzw. „für empfindliche Haut“ angeboten.

6. Beistellbett

Über kaum ein anderes Thema wird mit Hinblick auf die Erziehung so sehr diskutiert wie über das Familienbett oder das „Alleine Schlafen“. Und tatsächlich raten viele Ärzte davon ab, das (noch) kleine Kind in der „Besucherritze“ schlafen zu lassen. Zu hoch ist die Gefahr, dass es erdrückt werden könnte. Auf der anderen Seite raten auch viele Fachleute vom Alleinschlafen im eigenen Zimmer ab. Hier spielt nicht nur der „plötzliche Kindstod“, sondern auch die psychologische Komponente eine große Rolle. Wer sich auf der Suche nach einem attraktiven Kompromiss befindet, sollte sich mit Hinblick auf ein Beistellbett informieren. Wie der Name schon sagt, wird dieses an das elterliche Bett gestellt. Die meisten Modelle charakterisieren sich durch eine offene Seite. Diese bildet in der Regel die Verbindung zwischen „großem“ und „kleinem“ Bett… und erleichtert das Kuscheln und das Stillen in der Nacht.

7. Stubenwagen

Auch beim Stubenwagen handelt es sich um eine Erfindung, die den Alltag junger Eltern revolutioniert hat. Schon lange profitieren Mama und Papa von dem Luxus, den Nachwuchs bequem (meist schlafend) von einem Raum in den anderen schieben zu können. Bügeln im Wohnzimmer? Kochen in der Küche? Betten machen im Schlafzimmer?… und dabei immer das Baby im Blick haben? – Kein Problem! Ein klassischer Stubenwagen verfügt über Rollen, die es erlauben, das Bett von A nach B zu schieben, ohne den Nachwuchs wecken zu müssen.

8. Ein Schlafsack

Besonders in den ersten Lebensmonaten ist ein Schlafsack immer einer Bettdecke vorzuziehen. Letztere birgt das Risiko in sich, während eines unruhigen Schlafes über das Gesicht gezogen zu werden und dem Kind damit die Atmung zu erschweren. Aus demselben Grund gehören auch Stofftiere nicht in das kindliche Bettchen.

Fazit

Auch wenn es sich bei der hier aufgeführten Checkliste um Standards handelt, die in keinem Kinderzimmer fehlen sollten, so wäre es falsch zu behaupten, eine Erstausstattung könne nicht individuell sein. Im Gegenteil! Aufgrund der enormen Bandbreite an unterschiedlichen Herstellern und Modellen haben Eltern immer noch die Möglichkeit, ihren eigenen Stil zu berücksichtigen.

Fotocredit: matka_Wariatka/Shutterstock.com

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