Säuglingsnahrung – dies gehört im ersten Lebensjahr nicht auf den Tisch!

Honig

Säuglingsnahrung – dies gehört im ersten Lebensjahr nicht auf den Tisch!

Inhalt „sponsored by Milupa“. Viele Eltern meinen es mit ihren Kindern gut und bieten ihnen im Laufe des ersten Lebensjahres abseits von reiner Säuglingsnahrung verschiedene Nahrungsmittel an, um es auf die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen aufmerksam zu machen. Dies ist zwar in vielerlei Hinsicht äußerst löblich, um zum Beispiel auch Allergien ausschließen zu können. Jedoch sollten diese Geschmackserfahrungen eher in Richtung Obst und Gemüse laufen und einige Lebensmittel ganz und gar nicht betreffen. Auch wenn man es gut meint, so tut man mit der Verwendung verschiedener Nahrungsmittel seinem Kind keinen Gefallen, sondern kann hier schwerwiegende Fehler begehen.

  • Welche Nahrungsmittel sollten einem Säugling im ersten Lebensjahr nicht gegeben werden?
  • Was sind Gluten?
  • Warum darf mein Baby vor dem ersten Geburtstag keine Kuhmilch trinken?

Welche Nahrungsmittel sollten einem Säugling im ersten Lebensjahr nicht gegeben werden?

  • Vor einigen Jahrzehnten galt noch der Honig als Allerheilmittel und wurde natürlich auch Babys bei Erkältungen verabreicht. Generell gilt jedoch heutzutage der Grundsatz: Babys sollten diese Rohkost im ersten Lebensjahr auf keine Fall probieren.

Begründung: Der Honig kann eine seltene, jedoch äußerst lebensbedrohliche Erkrankung beim Säugling auslösen – der Säuglingsbotulismus. Erlöser sind die Bakterien im Honig, welche sich im Darm des Babys ansiedeln. Da der Darm des Säuglings im ersten Lebensjahr noch nicht ausgereift ist, können sich diese Bakterien dort ungehemmt vermehren und ein muskellähmendes Gift entwickeln. Diese Gefahr besteht bei größeren Kindern und Erwachsenen nicht, da jene Bakterien dort nicht überlebensfähig sind.

  • Auch Fisch ist ein großes Streitthema – während man in verschiedenen Drogerien und Supermärkten Beikostgläschen mit Fischzusatz vorfindet, sind Experten hingegen der Meinung, dass Fisch im ersten Lebensjahr nicht geeignet ist und Allergien hervorrufen könnte. Da der kleine Körper mit der Omega-3-Fettspaltung Schwierigkeiten hat, sollte der Fisch erst ab dem zweiten Lebensjahr den Speiseplan zieren.
  • Weiterhin nicht empfehlenswert sind bestimmte Gemüsesorten wie Kohl, Erbsen oder Linsen, die bei einem Baby schmerzhafte Blähungen verursachen können.
  • Sicherlich findet Ihr Kind im Laufe der Zeit immer mehr Gefallen an dem Essen, was Mama und Papa täglich zu sich nehmen. Lassen Sie Ihr Kind ruhig ein wenig weiches Brot oder andere Kleinigkeiten probieren, sobald es Zähne hat und sich auch dafür interessiert. Lassen Sie jedoch Aufstriche wie Leberwurst, Mettwurst, Käse oder Teewurst weg – diese Wurst- und Käsesorten sind für Erwachsene bestimmt, enthalten viele Geschmacksstoffe und belasten den Körper eines Säuglings zu sehr.

Was sind Gluten?

Gluten – auch Gliadin oder Klebereiweiß genannt – ist ein Eiweiß, welches überwiegend in Weizen, Gerste, Roggen, Grünkern, Dinkel und Hafer zu finden ist. Bei einem von 400 Kindern kann das Gluten zu einer Schädigung des Dünndarms führen. Daher sollten Gluten nie zu früh zugefüttert werden, um eine Glutenunverträglichkeit – Zöliakie – zu vermeiden. Nach dem 6. Lebensmonat sind glutenhaltige Nahrungsmittel weniger gefährlich und können angeboten werden.

Andere Getreidesorten wie beispielsweise

  • Mais
  • Reis
  • Hirse
  • Buchweizen

sind hingegen ungefährlich und können auch im ersten halben Lebensjahr gefüttert werden.

Warum darf mein Baby vor dem ersten Geburtstag keine Kuhmilch trinken?

Kuhmilch eignet sich im ersten Lebensjahr weder als Nahrungsmittel noch als Getränk. Grund ist die Kuhmilchunverträglichkeit, die sich bei zwei bis sieben Prozent aller Kinder im ersten Lebensjahr bei Genuss von Kuhmilch herausstellt. Da die Alternativen im Rahmen von Babyfertignahrung und spezieller Babymilch ausreichend im Handel gegeben sind, muss man auf Kuhmilch nicht gezwungenermaßen zurückgreifen und darf diese nach dem ersten Geburtstag ausprobieren.

Fotocredit: Billion Photos/Shutterstock.com

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