Unser Baby schläft nicht

Unser Baby schläft nicht

Vorsichtig legt die junge Mama ihr Baby in die Wiege, gerade eben hat es noch an der Brust getrunken, jetzt schläft es satt und zufrieden und tankt neue Energie. Freie Zeit auch für die frischgebackenen Eltern, sich auszuruhen und jeden Schlaf ihres Kindes für eine eigene Auszeit zu nutzen. Denn besonders die ersten Wochen und Monate nach der Geburt sind anstrengend für die kleine Familie. Doch bereits wenige Minuten später macht sich der Nachwuchs wieder bemerkbar, vorbei ist die himmlische Ruhe. Wenn es mit dem Einschlafen und Durchschlafen am Tag und auch in der Nacht nicht so recht klappen will, dann helfen nur noch Tipps von erfahrenen Müttern und Experten, die sich mit Schlafstörungen beim Baby befassen.

Baby will nicht schlafen!

Gründe für einen schlechten Schlaf gibt es viele! Dabei benötigen besonders Kinder die lebenswichtige Nachtruhe für ihre Entwicklung. Und gerade hier könnte das Problem auch liegen: Macht der Knirps aktuell einen Entwicklungsschub durch oder erlernt er gerade das Krabbeln oder Laufen, kann es zu Schlafproblemen kommen. Zwei Wochen vorher kündigen sich die Sprünge im motorischen und geistigen Wachstum an, neben den Schwierigkeiten mit dem Schlafen lässt auch der Appetit nach. Und auch die Trotzphase geht oft mit Schlafproblemen einher. Wissen Eltern um diese Phasen, sind sie gut gewappnet und können ihren kleinen Liebling bestmöglich unterstützen:

Schlafstörungen treten auf bei

  • während der Entwicklungsschübe
  • beim Zahnen
  • generell bei Schmerzen
  • bei Stress und in ungewohnten Situationen
  • auf Urlaubsreisen
  • als Reaktion auf äußere Einflüsse (zu hohe Temperatur im Kinderzimmer etc., pp…)
  • in der Trotzphase

Tipps rund ums Einschlafen und Durchschlafen

Wer nachts das Neuentdeckte und Neuerlernte verarbeiten muss, der hat als Baby einiges zu tun. Eltern können ihrem Baby mit einigen wenigen Tipps und Tricks das Einschlafen erleichtern. Der richtige Schlafplatz ist das A und O für eine geruhsame Nacht. Eine Federwiege kann hier schon Abhilfe schaffen und gibt dem Säugling das beruhigende Gefühl, wieder im Bauch der Mutter und rundum gut geschützt zu sein. Durch die Feder schwingt das, von Hebammen empfohlene, Bett den Nachwuchs sanft in den Schlaf. Eine Raumtemperatur von 18°C ist ausreichend für das Kinderzimmer und altbewährte Rituale geben dem Baby zusätzlich das Gefühl von Geborgenheit und Ruhe. So stehen nach dem Bad noch gemeinsame Minuten auf dem Programm, jetzt ist Zeit zum Kuscheln, Geschichten vorlesen und Reime aufzählen. Danach betten Eltern ihren Nachwuchs zur Ruhe und reagieren auch nicht sofort auf jede Quengelei, ein Nachtlicht und ein Kuscheltier helfen beim Einschlafen. So kehrt mit ein wenig Konsequenz schon bald wieder Ruhe ein ins Familienleben. Gute Nacht!

Fotocredit: FamVeld/Shutterstock.com

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