Kind und Haustier

Kinder und Haustiere

Mit Haustieren, wie Katzen, Hamster, Kaninchen und Hunden können Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen. Doch Tiere sind kein Spielzeug – der Umgang mit ihnen erfordert gewisse Verhaltensregeln. Der verantwortungsvolle Umgang mit Haustieren muss gelernt werden. Kinder sind erst ab einem Alter von acht Jahren – aber auch dann nur unter Anleitung – in der Lage, sich um ein Haustier zu kümmern. Frühestens mit zwölf Jahren kann ein Kind für Hund oder Katze sorgen.

 

Auf keinen Fall Haustier in der Familie verschenken

 

Bevor man sich ein Haustier zulegt, sollte überlegt werden, welches Tier am besten in die Familie passt und wer es versorgt, auch während der Ferien oder früh am Morgen. Auch notwendiger Platz und die Kosten eines Haustiers müssen bedacht werden. Tierhaare können Allergien hervorrufen. Vor dem Kauf ist daher ein Allergietest ratsam. Kinder sollten außerdem gegen Tetanus geimpft und darüber aufgeklärt werden, dass Tiere kein weiteres Spielzeug, sondern Lebewesen sind, die nicht einfach weggelegt werden können. Deshalb ist auch unbedingt davon abzuraten, Tiere zu verschenken.

 

Tipps für den richtigen Umgang mit Haustieren

 

  •  Während dem Fressen müssen Tiere grundsätzlich in Ruhe gelassen werden. Auch wenn sie Junge haben, möchten Tiere nicht gestört werden.
  •  Bei der Beschäftigung mit dem Tier sollte bedacht werden, dass es zu Bissen oder Kratzern kommen kann, wenn das Spiel zu übermütig wird. Kein Tier wird gern erschreckt oder in die Enge getrieben.
  •  Eignen Sie sich Wissen über Ihr Haustier und seine Bedürfnisse sowie die artgerechte und saubere Haltung an. Kümmert sich Ihr Kind um das Tier (z.B. Reinigen des Käfigs), helfen Sie dabei und gehen Sie sicher, dass die Verantwortung auch wirklich wahrgenommen wird.
  •  Hunde sollten nie mit einem Kind alleine gelassen werden – Kinder werden von Hunden in der Regel nicht als „höherrangig“ in der Hierarchie akzeptiert. Auch sollten sie in der Gegenwart von Hunden nicht schreiend herumtollen – das kann leicht den natürlichen Jagdtrieb des Hundes auslösen. Eine weitere Grundregel, die für alle gilt: Fremde Hunde nicht streicheln, ohne den Besitzer um Erlaubnis zu fragen. Feste Umarmungen oder Anstarren werden meist als Bedrohung empfunden.
  •  Hat Ihr Kind fremde Tiere gestreichelt, gilt: Hände danach nicht in den Mund nehmen und sobald als möglich waschen.

Autor: MMag. Ursula Messner

Fotocredit: Hannamariah/Shutterstock.com

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