5. Monat: Sehen wie ein Adler, Hören wie ein Luchs

5. Monat: Sehen wie ein Adler, Hören wie ein Luchs

Ihr Baby entwickelt mehr und mehr eine eigene, kleine Persönlichkeit. Nun zeigen sich bestimmte Charakterzüge, Gefühlsregungen und Vorlieben sehr deutlich.

Ein Großteil aller Babys in diesem Alter kann sich auch schon eine ganze Weile selbst beschäftigen, sodass Sie wieder einmal Zeit zum Durchatmen haben. Auch die Sinne werden ausgeprägter, denn je älter Ihr Kind wird, desto besser kann es auch hören und sehen.

Das Gehör Ihres Babys ist im Alter von 5 Monaten bereits so weit entwickelt, dass es die Geräusche einer bestimmten Richtung zuordnen kann. Wenn Sie den Raum betreten und dabei lustige Laute von Ihnen geben, wird sich Ihr Kind gespannt zu Ihnen umdrehen. Sie können es auch beobachten, indem Sie eine Rassel in der Hand halten und mit dieser abwechselnd vor dem rechten und linken Ohr Ihres Babys herumwedeln.

Auch die Augen Ihres Kindes sind jetzt besser entwickelt, auch geringfügigere Farbnuancen sowie bewegende Gegenstände kann es nun erkennen. Dadurch ergibt sich aber auch das gleiche Problem wie im vierten Monat: Es wird möglicherweise beim Stillen leichter abgelenkt sein. Versuchen Sie deshalb, die Ablenkungen so gering wie möglich zu halten.

 

Rituale erleichtern den Alltag

Fünf Monate nach der Geburt sind Rituale ausschlaggebend für die Eltern und die Entwicklung vom Kind. Diese können während den Mahlzeiten oder auch vor dem Schlafengehen dem Baby Sicherheit geben und strukturieren so den Tagesablauf. So kommt es zur Ruhe und fühlt sich gleichzeitig geborgen. Vor allem der Schlaf in der Nacht ist für Kleinkinder wichtig, da die Ruhe Lernprozesse sowie die Entwicklung fördert. Zudem können tägliche Einschlafrituale allen Familienmitgliedern große Freude bereiten. Wenn das Kind bereits Geschwister hat, profitieren auch diese z.B. von einer Gute-Nacht-Geschichte.

Ein weiteres, förderndes Ritual: Legen Sie Ihr Baby zum Spielen öfter einmal auf den Bauch, denn durch das Heben seines Kopfes werden die Nackenmuskeln trainiert. Es kann gut sein, dass es Ihrem Kind bereits gelingt, sich für kurze Zeit auf seine Ellenbogen zu stützen. Denn so bekommen Sie einen besseren Überblick und können Ausschau halten.

Manche Babys schaffen sogar schon erste Drehungen vom Rücken auf den Bauch bzw. umgekehrt. Versuchen Sie, das Baby-Spielcenter nicht mehr so oft einzusetzen, da das Baby hier auf dem Rücken liegt und keine bzw. weniger Bewegungsfreiheit hat. Nun sind eher Spielzeuge geeignet, die mit einem Spiegel ausgestattet sind, da sich Ihr Baby jetzt vermehrt für sein eigenes Spiegelbild interessiert. Es gibt viele Spielzeuge, wie beispielsweise Fühltiere, Würfel oder Bilderbücher, die irgendwo einen Spiegel versteckt haben.

Fotocredit: Alena Ozerova/Shutterstock.com

 

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