Das Babyzimmer einrichten

Das Babyzimmer einrichten

Spätestens dann, wenn die letzten Wochen der Schwangerschaft angebrochen sind, fangen die werdenden Eltern damit an, das Zimmer für das Baby einzurichten. Sie wollen dabei nichts falsch machen und bevorzugen oft eine kindgerechte Einrichtung, in der sich der Nachwuchs wohlfühlt und behütet seine ersten Jahre verbringen kann.

 

Sicherheit geht vor Kreativität

Eltern lassen bei der Einrichtung fürs Baby häufig ihrer Kreativität freien Lauf. Hier gibt es Wandbilder, Bordüren, die Farben Rosa, Hellblau oder ein neutrales Grün sowie Gelb – anstatt jedoch auf die Dekoration zu achten, ist es wichtig, dass die Sicherheit großgeschrieben wird. Welches Zimmer zum Kinderzimmer wird, ist häufig durch den Grundriss bereits festgelegt. Ist die Wohnung oder das Haus jedoch sehr groß, ist es ratsam, dass das Zimmer für den Nachwuchs auf einer Ebene mit dem Schlafzimmer der Eltern liegt. Vor allem kleine Kinder gehen morgens gerne zum Kuscheln in das elterliche Bett; müssten sie dabei alleine Treppen überwinden, könnte dies im schläfrigen Zustand durchaus gefährlich sein.

 

Wickelkommode mit hohem Rand

Im Kinderzimmer sind einige Möbel sehr wichtig; hier sollte großen Wert auf einige Punkte gelegt werden. Die Wickelkommode ist vor allem in den ersten Lebensmonaten das am häufigsten genutzte Möbelstück in diesem Raum. Damit das Baby sich nicht herunterrollen kann und es zu Unfällen kommt, sollten die seitlichen Abgrenzungen ausreichend hoch sein. Ein oder zwei Zentimeter sind kein Hindernis, wenn das Kind nach einigen Monaten Kraft entwickelt hat und sich besser bewegen kann. Unterstützt werden kann dies durch eine Auflage, die über einen hohen Rand verfügt. Mütter und Väter, die keine Probleme mit dem Rücken haben, könnten ihr Baby auf dem Fußboden auf einer weichen Unterlage wickeln; hier besteht keinerlei Risiko, dass es sich verletzt.

 

Für welches Modell sich Eltern bei Wickelkommode, Bettchen und Schrank entscheiden, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass keine Lacke verwendet wurden, die mit Schadstoffen belastet sind. Die Dämpfe könnten eingeatmet oder durch Lecken aufgenommen werden. Besser ist es, Massivholz auszuwählen, das nicht mit Lacken behandelt wurde.

 

Von der Wiege ins Babybett

Für die ersten Monate des Lebens entscheiden sich die Eltern häufig für eine Wiege. Sie hat den Vorteil, dass das Baby sich durch die Wände wohl behütet fühlt. Außerdem lässt sie sich leicht transportieren und kann nachts im Schlafzimmer stehen, tagsüber im Wohnzimmer. Die Auswahl an Wiegen ist heutzutage sehr groß, sodass sie sich an die restliche Einrichtung anpassen kann.

Ist das Kind ein halbes Jahr alt, ist es zu groß für die Wiege. Dann steht der Kauf eines Babybettes an. Der Abstand der Sprossen ist hier äußerst wichtig: Als Mindestabstand werden oft 4,5 Zentimeter empfohlen, da sonst die Gefahr besteht, sich einzuklemmen. Ist der Abstand hingegen größer als 6,5 Zentimeter, fallen die Extremitäten schnell heraus und das Baby liegt sehr unbequem. Bei der Auswahl können preisbewusste Eltern darauf achten, dass das Bettchen mitwächst und es so über mehrere Jahre verwendet werden kann.
Autor: Redaktion / Bernadette

Fotocredit: Followtheflow/Shutterstock.com

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