Drei-Monats-Koliken

Koliken bei Säuglingen

Koliken bei Säuglingen sind für alle Betroffenen sehr anstrengend und kosten viele Nerven. Vor allem die Eltern leiden mit den Kindern und haben mit den Belastungen zu kämpfen. Koliken machen sich bemerkbar, indem die Babys unaufhaltsam weinen und quängeln obwohl sie gesund sind und es ihnen an nichts fehlt. Circa 20 Prozent der Kleinkinder sind ab der zweiten Lebenswoche und in den meisten Fällen bis zu einem Alter von drei Monaten davon betroffen, daher wird oft auch die Bezeichnung Drei-Monats-Koliken verwendet. Sehr selten dauert die Belastung noch einige Zeit länger an. Die Ursachen und einige nützliche Tipps finden Sie im Folgenden.

Koliken bei Säuglingen sind in der Regel ungefährlich

Auch wenn man gerade als Mutter oder Vater bestimmt sehr besorgt ist, wenn das Kind nicht aufhört zu weinen, stellen Koliken normalerweise keinen Grund zur Sorge dar. Das Kind ist gesund und schreit nicht, weil es krank ist. Die Ursachen für das Weinen können vielfältig sein – die häufigsten und bekanntesten haben wir kurz für Sie aufgelistet:

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Das Nervensystem ist bei einem Baby möglicherweise noch unzureichend ausgebildet, wodurch es zu einer Kolik kommen kann. Denn Ihr kleiner Schatz kann seine Umwelt vielleicht noch nicht vollständig verarbeiten und hat Schwierigkeiten, mit all den Dingen die ihn umgeben, fertig zu werden.

 

Koliken bei Säuglingen

Allergische Reaktionen sind weitere mögliche Auslöser für Koliken bei Säuglingen. Eventuell verträgt der Sprössling die Milch nicht, die ihm verabreicht wird. Wer sein Kind mit Babynahrung aus dem Geschäft versorgt, sollte einfach die Marke oder den Hersteller wechseln und ein bisschen ausprobieren. Stillende Mütter müssen auf ihre Ernährung achten und sollten Scharfes, Kaffee, Alkohol und Bohnen vermeiden.

Oft werden Koliken dadurch verstärkt, dass das Kleinkind nicht genug Schlaf bekommen hat oder dieser von schlechter Qualität ist. Stress und Anstrengung sind häufig der Auslöser.

Babys die zu früh auf die Welt gekommen sind oder eine schwierige Geburt hinter sich haben, sind ebenfalls nicht selten davon betroffen.

So können Sie dagegen vorgehen

An erster Stelle sei erwähnt, dass Sie als Elternteil sich nicht unterkriegen lassen dürfen. Wut, Angst und Überanstrengung machen sich breit, wenn Koliken bei Säuglingen einem den Schlaf rauben. Es hilft ungemein, wenn Sie sich ab und an eine kleine Auszeit gönnen, damit der Stress nicht Überhand nehmen kann. Verwandte und Freunde nehmen Ihnen das Kleinkind sicher gerne einmal für einige Stunden ab. Die Beschwerden beim Baby können oft gelindert werden, indem man für Ruhe sorgt. Gehen Sie gemeinsam mit dem Sprössling spazieren oder halten Sie ihn einfach auf dem Arm. Finden Sie heraus, wie Sie ihn entspannen können und machen Sie sich dieses Wissen zu Nutze. Auf jeden Fall geht auch diese schwierige Phase vorbei und wenn Sie es überstanden haben, folgt bestimmt eine wunderbare Zeit mit Ihrem Säugling.

Fotocredit: dien, Lana K /Shutterstock.com

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