Babygesicht mit blauen Augen

Natürliche Gesichtspflege für Ihr Baby

Diese Hausmittel eignen sich für die Pflege

Der Markt ist übersättigt mit Pflegeprodukten für Babys und Kleinkinder. Verunsicherte Eltern fragen sich häufig: Welche Gesichtspflege braucht mein Baby wirklich? Während der Rest von Babys Haut mit Kleidung vor Kälte und Nässe geschützt ist, ist das Gesicht Witterungen stets ausgesetzt. Sie benötigt daher Schutz um nicht auszutrocknen. Einige Hausmittel und hochwertige natürliche Babycremen können vor Austrocknung schützen. Die sogenannten Wind-und-Wetter-Cremes basieren meist auf Wasser-in-Öl-Emulsionen und enthalten somit mehr Öl als Wasser. Diese Öle bilden einen Schutzfilm auf der Babyhaut. Ein wichtiger Fakt für die richtige Gesichtspflege Ihres Babys.

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Der Alleskönner Wasser

Wasser ist unser Lebenselixier. Ein Bad in lauwarmem Wasser entspannt, durchblutet und gibt Ihrem Baby ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit, das es noch aus dem Mutterleib wiedererkennt. Bei trockener Haut können Sie das Gesicht ihres Babys mit Wasser waschen und diesem noch ein wenig Muttermilch beimischen. Das Fett in der Muttermilch versorgt Babys Gesicht mit der richtigen Pflege. Mandelöl eignet sich ebenfalls zur Gesichtspflege ihres Babys. Geben Sie einige Tropfen davon in das Badewasser und waschen Sie vorsichtig das Gesicht Ihres Babys damit. Waschen Sie das Gesicht immer vor dem Wannenbad, damit keine Keime in das zarte Babygesicht gelangen können.

 

Natürliche Gesichtspflege

Hausmittel gegen wunde Stellen

Manches Mal entstehen durch Reibung oder Druck wunde Stellen im Gesicht eines Babys. Diese können vor allem dann auftreten solange das Neugeborene noch flach am Boden liegt und sich nicht viel bewegt. Gegen wunde Stellen können Sie einen Wattebausch in abgekühlten schwarzen Tee tunken und auf die geröteten Stellen auftragen. Dieser Tipp wirkt auch toll im Windelbereich. Auch ein Johanniskraut-Rotöl getunkter Wattebausch trägt zum Abklingen der Rötungen bei.

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Wundschutzcremes, die Ringelblumenextrakt,  Panthenol, Zinkoxid und/oder Kamille enthalten, beruhigen senible Babyhaut und lassen Rötungen schnell verschwinden. Außerdem hemmen sie die Produktion von Keimen und Pilzen. Zinksalben empfehlen sich, wenn Ihr Baby sehr viel Speichel produziert, zum Beispiel beim Zahnen, und dieser Speichel die Haut rund um den Mund reizt. Denn Zink weist eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit auf.

Olivenöl bei Milchschorf und Kopfgneis

Bei diesen beiden Begriffen handelt es sich um Schuppenkrusten auf dem Kopf eines Babys. Während beim Kopfgneis die Schuppen fest an der Haut haften und eine gelbliche Kruste aufweisen, sind die Schuppen bei Milchschorf entzündlich und weniger fettig. Beide Formen von Schuppen lassen sich allerdings mit Olivenöl einfach entfernen. Tragen Sie das Öl am besten über Nacht auf und waschen Sie es am nächsten Tag mit einem milden Babyshampoo ohne Duftstoffe aus. Die restlichen Schuppen lassen sich mit einer weichen Babybürste auskämmen. Wichtig ist, dass Sie an den Krusten nicht ziehen oder reiben. Sie sollten sich leicht entfernen lassen, sonst tut es Ihrem Baby weh und Entzündungen könnten entstehen.

Die richtige Faltenbehandlung

Die Haut Ihres Babys weist noch viele Falten auf, die tägliche Reinigung benötigen. Hierfür können Sie ebenfalls Mandelöl verwenden oder Babyöle mit Kamillenzusätzen um die Haut in diesen empfindlichen Regionen zu beruhigen.

Keine großen Experimente

Babys Haut ist noch sehr unerfahren und empfindlich. Von einer Gesichtspflege mit vielen unterschiedlichen Produkten ist daher abzuraten. Noch dazu, wenn diese Konservierungsstoffe, Parfum oder Farbstoffe enthalten sollten. All das kann Babys empfindliche Haut reizen und zu Allergien führen, egal wie gut Sie es meinen.

Beginnen Sie immer nur mit der Nutzung eines Produktes, verwenden Sie dieses erst spärlich. Wenn das Gesicht Ihres Babys nach einer Woche noch keine negative Reaktion zeigt, können Sie das Produkt mit gutem Gewissen großzügiger verwenden. Trotzdem empfiehlt sich ein sparsamer Einsatz von Produkten um den natürlichen Lernprozess von Babys Haut nicht zu beeinträchtigen.

 

Autor: Redaktion/Kerstin

Fotocredit: Zdenka Darula, Robert Kneschke /Shutterstock.com

 

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