Digitalisierung: Vom Kinderzimmer zum Smart Room

Baby mit Tablet

Digitalisierung: Vom Kinderzimmer zum Smart Room

Tablets, elektronische Spielzeuge und digitale Tools haben längst Einzug in das Kinderzimmer gefunden und es so in einen „Smart Room“ verwandelt. Kleinkinder wischen bereits über das iPad ihrer Eltern, bevor sie überhaupt laufen können. Dieser Wandel zieht viele Möglichkeiten mit sich, aber auch mehr Risiken sind dadurch gegeben. Mehr dazu im folgenden Beitrag.

 

Sicherheit

In diesem Punkt vertrauen immer mehr Eltern auf die digitale Welt, um ihre Kinder zu schützen und das Wohlbefinden zu steigern. Digitale Spielzeuge und andere digitale Helfer haben bereits viele Kinderzimmer erobert. Mini-Hightech-Socken können mittlerweile den Puls Ihres Babys per App anzeigen, Bluetooth-Thermometer messen permanent Fieber und senden diese an Ihr Smartphone.

Verschiedenste digitale Spielzeuge, wie Audiosysteme oder Sprachlernstifte sollen die Entwicklung von Kleinkindern unterstützen. Sprachlernstifte beispielsweise sollen somit helfen, eigenständig und motiviert in individuellem Tempo Ihres Kindes zu lernen. Mithilfe audio-digitaler Systeme können Kinder zudem Lieder aufnehmen und werden so auf spielerische Art und Weise auf die digitale Welt vorbereitet.

 

Smarte Unterstützung

Nicht nur Kinder ziehen Nutzen aus digitalen Geräten, auch Eltern greifen immer mehr darauf zurück. So gibt es bereits Babyphones mit diversen Zusatzfunktionen oder Kindersitze mit elektronischem Support. Diese können Ihnen unter die Arme greifen und als Stütze im Alltag dienen. Via Smartphone oder Tablet lassen sich verschiedene Bewegungen über die App steuern, welche dann automatisch vom Kindersitz ausgeführt werden.

Zudem gibt es verschiedene andere digitale Angebote, welche helfen, den Familienalltag zu erleichtern. Von Family-Organizer-Apps bis hin zu Fitness-Plattformen und Home-Office-Tools – aufgrund der immer noch voranschreitenden Digitalisierung finden Sie zahlreiche Unterstützung im Alltag.

 

Risiken & Folgen

Mit der Digitalisierung sind allerdings nicht nur Vorteile verbunden, wenn Sie die digitalen Tools falsch bzw. zu früh einsetzen. Einige Experten sind der Meinung, dass Smartphones Kinder hyperaktiv oder aggressiv machen können.

Die heutzutage immer häufiger werdenden Probleme, z.B. Fütter-, Einschlaf- und Sprachentwicklungsstörungen, oft sogar Konzentrationsstörungen, hängen angeblich oft mit der Digitalisierung zusammen. Auch an der Kreativität der Kinder kann sich das bemerkbar machen, sie können sich mit einer einzigen Sache nicht lange beschäftigen, sondern wollen stattdessen von digitalen Tools umgeben sein. Andere Experten warnen ebenso vor der Digitalisierung im Kinderzimmer, Kindern können Sprachstörungen entwickeln und werden womöglich schlechtere Noten im Lesen und Schreiben bekommen. Zudem führe übermäßiger Medienkonsum zu Empathieverlust, sozialen Anpassungsschwierigkeiten und Suchtverhalten.

Da die neuen, digitalen Tools sich noch nicht allzu lange am Markt befinden, gibt es auch noch keine repräsentativen Studien hierzu. In jedem Fall gilt: Übertreiben Sie es nicht!

 

Fotocredit: Bartosz Budrewicz/Shutterstock.com

 

 

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