Kleiner Bub vor Tafel

5 Dinge um Ihr Kind auf die Schule vorzubereiten

Glücklich zum Schulstart

Das erste Schuljahr steht vor der Tür und die Familie ist ganz aufgeregt. Aus dem kleinen Mädchen und dem kleinen Bub wird ein Schulkind. Wie Sie Ihr Kind am besten auf die Schule vorbereiten, wir verraten es Ihnen.

Selbstständigkeit

Von Kindern wird in der Schule nicht nur erwartet, dass sie sich alleine die Schuhe und den Mantel anziehen können, sondern auch teilweise Mitteilungen vom Lehrer den Eltern weiterleiten oder Aufgaben zum Gemeinschaftswohl übernehmen.

Das können Sie auch ganz einfach zu Hause schon üben, in dem Sie Ihrem Kind Aufgaben im Haushalt übergeben. Wichtig ist, dass Sie dabei nicht kontrollierend dahinterstehen sondern Ihrem Kind das Vertrauen schenken, dass es seine Aufgaben erfüllen wird und dabei gründlich sein wird. Durch diese Selbstständigkeit wächst auch das Selbstvertrauen Ihres Kindes.

Geduld

Meistens ist Geduld eine Fähigkeit, die Kinder schon im Kindergarten lernen. In einer großen Gruppe können die Bedürfnisse eines einzelnen Kindes nicht mehr so berücksichtigt werden, wie zu Hause mit Mama und Papa. Ihr Kind wird also bereits erste Erfahrungen gemacht haben, mit dem geduldig sein und warten, bis man mit seinem Bedürfnis an der Reihe ist.

Geduld bekommt in der Schule noch einmal eine neue Bedeutung. Denn der Alltag ist etwas strenger als noch im Kindergarten. Von den Kindern wird erwartet, dass sie während der Stunde relativ ruhig sitzen bleiben und dem Unterricht folgen.

„Schule spielen“ kann Kindern dabei helfen sich auf die Umstände in einer Schule vorzubereiten. Spielen Sie mit Ihrem Kind Schule, in dem Sie eine Geschichte vorlesen, während welcher Ihr Kind ruhig sitzen bleiben muss. Nach dem Vorlesen können Sie Fragen zur Geschichte stellen und Ihr Kind muss die Hand heben, bevor es antworten darf.

 

5 Dinge, um Ihr Kind auf die Schule vorzubereiten

Kommunikation

Auch die richtige Kommunikation in größeren Gruppen wird Ihr Kind vielleicht schon im Kindergarten geübt haben. Trotzdem kann ein Klassenzimmer einschüchternd wirken und Ihr Kind traut sich vielleicht nicht so, seine Gefühle und Bedürfnisse mitzuteilen wie bisher.

Übung macht den Meister. Sprechen auch Sie offen über Ihre Gefühle: „Ich bin heute sehr glücklich, weil…“ oder „…, das hat mich heute sehr geärgert.“ Wenn Sie sich nach den Empfindungen Ihres Kindes erkundigen, benutzen Sie Fragen, die es nicht nur mit ja oder nein oder gut oder schlecht beantworten kann. Das sind Fragen wie „Was hat dir heute in der Schule gefallen?“ oder „Worüber hast du am meisten gelacht?“. Akzeptieren Sie aber auch, wenn Ihr Nachwuchs nicht immer sofort ausführlich von seinem Tag erzählt. Nutzen Sie einfach eine spätere Gelegenheit. Fit für die Grundschule zu werden, bedeutet auch, selbstbewusst zu sein und zu wissen, dass man ernst genommen wird.

Feinmotorik

Nicht für das Halten eines Stiftes ist die Feinmotorik wichtig. Diese können Sie in den Monaten vor dem Schulbeginn intensiv üben. Malen und zeichnen Sie viel mit Ihrem Kind. Kaufen Sie Ihrem Kind Schuhe mit Schnürsenkeln und lassen Sie es diese selbst zubinden. Auch Basteln mit Schere und Papier fördert die Feinmotorik.

Gedächtnis

Merkspiele sind eine wunderbare Möglichkeit Ihr Kind auf die Schule vorzubereiten. Denn auch in der Schule muss es sich viele Dinge merken und Lernen lernen. Wagen Sie sich jeden Tag an ein neues Kinderlied heran und vielleicht versuchen Sie es auch einmal in einer anderen Sprache. Das regt im Gehirn die Verbindung zwischen der linken und der rechten Gehirnhälfte an. Sie bilden also gemeinsam sehr wichtige Synapsen.

Aber auch Merksspiele wie „Ich packe meinen Koffer und ich nehme mit…“ fördern das Gedächtnis Ihres Kindes.

 

Weitere Informationen unter:

https://www.gesundheit.gv.at/leben/lebenswelt/schule/schulbeginn/entspannter-schulstart

 

Autor: Redaktion/Kerstin

Fotocredit: Sharomka, Artpose Adam Borkowski /shutterstock.com

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