17. Monat: Geschlechtererkundung und Fußveränderung

17. Monat: Geschlechtererkundung und Fußveränderung

Mit dem 17. Lebensmonat Ihres Kindes wird auch das Laufen sicherer. Es hält die Arme beim Gehen unten und findet nun auch beim Gehen leichter sein Gleichgewicht. Kinder in diesem Alter lieben zudem Treppen. Die Treppe hinauf zu krabbeln schaffen die meisten Kindern, es ist nun an Ihnen, Ihrem Kind auch beizubringen, wie man die Treppe rückwärts wieder hinunter krabbelt.

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Mann oder Frau?

Allmählich wird Ihr Kind auch verstehen, dass es zwei verschiedene Geschlechter gibt. Selbstverständlich will es nun mehr darüber wissen, es gilt vor allem zu klären: Zu welcher Gruppe gehört es selbst eigentlich? Am besten findet es Ihr Baby das natürlich so heraus, indem es wesentliche Merkmale vorgezeigt bekommt bzw. ausgiebig betrachtet. Sie sollten sich also nicht darüber wundern, wenn Ihr Sohn plötzlich sein Geschlechtsteil stolz präsentiert oder wenn Ihre Tochter Ihr T-Shirt immer wieder möglichst hochhebt. In diesem Alter ist das ganz normal und lässt nach einer Weile wieder nach. Sind Sie in einem Restaurant, sollten Sie Ihr Kind natürlich trotzdem bremsen und es darauf hinweisen, dass dies kein guter Moment ist, sich nackt zu präsentieren. Auch das muss Ihr Kind erst lernen. Machen Sie ihm klar, wo die Grenzen liegen, aber achten Sie darauf, dies auf eine freundliche und einfache Art und Weise zu tun.

 

17. Monat

Auch die Füße verändern sich

Mit Sicherheit haben Sie schon bemerkt, dass die Füße Ihres Kindes sich verändern. Sobald Ihr Kind zu laufen begonnen hat, verändern sich auch seine Füße. Sie müssen nun das gesamte Körpergewicht tragen und ganz neue Bewegungen ausführen. Das Bindegewebe Ihres Kindes wird straffer, die Muskeln stärker und die Knochen fester. Dadurch prägt sich das Fußgewölbe stärker aus. Das Ganze können Sie beobachten, wenn Ihr Kind einmal mit nassen Füssen barfuß läuft; sein Fußabdruck ähnelt dann schon ein wenig dem eines Erwachsenen.

Im zweiten Lebensjahr legen Kinderfüße im Durchschnitt zwei Zentimeter an Länge zu. Bei Mädchen haben die Füße bereits Hälfte Ihrer künftigen Gesamtlänge erreicht, bei Jungen kann das bis Ende des zweiten Lebensjahres dauern.

Der nun aufrechte Gang verlangt nicht nur den Füßen einiges ab, sondern auch dem restlichen Körper. Wenn Ihr Kind das Gleichgewicht hält und sich dabei bewegt, bedeutet das für Muskeln, Knochen und Bindegewebe Schwerarbeit. Auch das Gehirn muss ganz neue Eindrücke registrieren und verarbeiten und immer neue Bewegungsabläufe koordinieren. Sie dürfen sich also nicht wundern, wenn Ihr Kleines etwas umherstolpert. Es braucht noch eine ganze Weile Training und Wachstum, bis Körper und Gehirn ihm geschmeidigere Bewegungen erlauben.

Fotocredit: 9nong, Olesia Bilkei /Shutterstock.com

 

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