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So wählen Sie die richtige Volksschule

Was Sie über Volksschulen wissen sollten

Meist beginnt es in dem Schuljahr, bevor Ihr Kind schulpflichtig wird. Es flattern jede Menge Unterlagen zu den Volksschulen in Ihrer Gegend herein. Alle drängen Sie sich frühzeitig um einen Platz zu kümmern. Doch wie wählen Sie die richtige Volksschule für Ihr Kind aus?

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Unterschied zwischen Stadt und Land

Wer in ländlichen Gegenden wohnt, hat es mit der Wahl der Volksschule meist leichter. Für gewöhnlich war schon der Kindergarten im selben Gebäude wie die Volksschule und die Anmeldung für die erste Klasse ging beinahe fließend. Manchmal weichen Eltern auch ab und wählt eine Volksschule, die in der Nähe des Arbeitsplatzes ist.

In den größeren Städten ist die Wahl der Volksschule schon schwieriger. Oft müssen Sie ein Kind schon mit drei auf eine Warteliste setzen, vor allem in den „guten“ Volksschulen.

Volksschule mit pädagogischem Konzept

Neben dem „klassischen“ pädagogischen Konzept finden sich in Österreich vermehrt auch Volksschulen nach anderen Prinzipien, wie zum Beispiel Montessori, Waldorf oder Reggio.

Außerdem können Sie zwischen öffentlichen und privaten Volksschulen wählen. Auch der Stundenumfang kann stark variieren. Mittlerweile sind auch Volksschulen als Ganztagsschulen verfügbar.

Viele Eltern entscheiden sich auch für sogenannte Campus-Schulen. Dabei handelt es sich um Schulen, die Kindergarten, Volksschule und Neue Mittelschule auf einem Gelände zusammengefasst haben.

 

So wählen Sie die richtige Volksschule

Das Rundherum der Volksschule

Neben der Art des Unterrichts sollten Sie auhc herausfinden, wie der restliche Tagesablauf gestaltet wird. Gehen die Kinder in der Pause nach draußen? Wird das Essen in der Kantine frisch gekocht oder gibt es einen Caterer? Wie sieht die Nachmittagsbetreuung aus? Wird in der Nachmittagsbetreuung lediglich sichergestellt, dass sich die Kinder die Köpfe nicht einschlagen oder gibt es auch hier kreativen oder pädagogischen Hintergrund?

Tag der offenen Tür nutzen

Viele Volksschulen bieten mittlerweile einen Tag der offenen Tür an um sich die Räumlichkeiten anzusehen und auch schon einmal die Lehrer kennenzulernen, die ab September die ersten Klassen übernehmen.

Solche Angebote sollten Sie unbedingt wahrnehmen um sich einen ersten Eindruck über die Volksschule zu verschaffen.

Haben Sie eine bestimmte Volksschule ins Auge gefasst, können Sie online nach Meinungen recherchieren. Oftmals finden Sie Absolventen in Foren oder zumindest deren Eltern. Außerdem können Sie auch Ihren Freundes- und Bekanntenkreis offline nach Erfahrungen befragen.

Der persönliche Eindruck

Viele Eltern geben an, dass der Vortrag der Direktorin oder mit ein Gespräch mit dem zukünftigen Klassenlehrer zu der Entscheidung maßgeblich beigetragen hat, ob die Volksschule für den eigenen Nachwuchs in Frage kommt oder nicht.

Fristen beachten

Wohnen Sie in einem Ballungsgebiet, beginnen Sie am besten mit den ersten Kontaktaufnahmen der in Frage kommenden Schulen schon zwei Jahre vor dem ersten Schuljahr. Denn die Fristen für die Anmeldung können in vielen Schulen variieren. Während in manchen Volksschulen bis Ende Juni Kinder eingeschrieben werden können, endet bei anderen die Frist schon im Februar.

Die Entscheidung über die Aufnahme in die Volksschule liegt bei dem jeweiligen Landesschulinspektor. Dies gilt jedoch nur für die öffentlichen Volksschulen. In privaten Volksschulen entscheidet die Direktion über die Aufnahme. Meistens gibt es hier aufgrund der geringeren Nachfrage weniger Probleme mit den Anmeldungen und die Fristen sind ebenfalls flexibler.

Egal ob zur Einschreibung in eine öffentliche oder private Volksschule nehmen Sie Ihr Kind auf jeden Fall mit, damit sich der Schuldirektor einen ersten Eindruck von dem Kind verschaffen kann. Dieser stellt auch die Schulreife des Kindes fest. Die schulpflichtig gewordenen Kinder, die nicht schulreif sind, müssen in die Vorschulstufe aufgenommen werden.

 

Autor: Redaktion/Kerstin

Fotocredit: Monkey Business Images, Syda Productions /shutterstock.com

 

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