Eltern behinderter Kinder

Eltern behinderter Kinder

Eltern behinderter Kinder

Eltern behinderter Kinder haben Mut. Das sollte man mit Respekt und Achtung zur Kenntnis nehmen. Hämische Bemerkungen mieser Zeitgenossen sind fehl am Platz. Denn eine Behinderung kann jeden treffen. Selbst Erwachsene sind nicht dagegen gefeit, wenn sie etwa bei einem Unfall Schaden erleiden.

Eltern behinderter Kinder haben auch deshalb Mut, weil sie zusätzliche Belastungen auf sich nehmen. Ein Kind ist immer auch eine Belastung, weil es von seinen Eltern Einschränkungen verlangt. Sie sind nicht mehr so frei, wie sie das vor der Geburt waren. Und Eltern behinderter Kinder nehmen noch mehr auf sich.

Behinderung

Natürlich spielt die Art der Behinderung eine Rolle. Ist es eine körperliche Behinderung, ist es eine geistige Behinderung? Bei manchen angeborenen Behinderungen ist die Ursache heute bekannt. Sie lassen sich zwar nicht heilen. Wenn sie erblich bedingt sind, kann man das Risiko, ein behindertes Kind zu bekommen, abschätzen oder sogar in einen sehr frühen Zustand erkennen. Andere Behinderungen sind nicht vorhersehbar, und auch Eltern, die schon gesunde Kinder haben, können ein behindertes Kind bekommen, ebenso wie Eltern eines behinderten Kindes durchaus auch noch gesunde Kinder bekommen können.

Fördermöglichkeiten

Für behinderte Kinder gibt es heute vielfältige Fördermöglichkeiten. Sie müssen auch nicht mehr in allen Fällen in eine behindertengerechte Einrichtung abgeschoben werden, sondern können ein relativ normales Leben, wenn auch mit Hilfsmitteln oder unter Beachtung der von ihnen erreichbaren Kenntnisse und Fähigkeiten.

Eltern behinderter Kinder – die Hilfen

  • In jeder Gemeinde gibt es ein Sozialamt. Es ist auch zuständig für Menschen mit Behinderungen und so auch für die Eltern behinderter Kinder. Dort gibt es Auskunft über Betreuungs- und Fördermöglichkeiten, aber auch über finanzielle Hilfen.
  • Wer sich stattdessen an eine kirchliche Einrichtung wenden möchte, findet auch dort im Bereich Caritas oder Diakonie entsprechende Stellen.
  • Wenn es um Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für behinderte Kinder geht, ist die Agentur für Arbeit zuständig.
  • Für Behinderte im Erwerbsleben gibt es spezielle Integrationsämter, die sich um ihre Eingliederung in das Arbeitsleben kümmern. Wenn spezielle Einrichtungen bei Arbeitgebern erforderlich sind, um Behinderte zu beschäftigen, beteiligen sie sich an den Kosten.
  • Wichtig ist aber der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern behinderter Kinder. Denn Behörden sind nicht immer so zuvorkommend, wie man das eigentlich von ihnen erwarten dürfte. Da helfen Kontakte und Informationen über Anlaufstellen, hilfsbereite Beamte, geeignete Kindergärten und Schulen und anderes. Meist gibt es örtliche Gruppen.
  • Heute ist auch das Internet eine wichtige Informationsquelle, die es zu nutzen gilt. Auch hier kann man Kontakte zu Eltern behinderter Kinder finden.

Fotocredit:  NadyaEugene/Shutterstock.com

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