Baby mit Milch

Kuhmilch-Allergie und andere Kinderkrankheiten

Babys sind im Bauch mit genügend Abwehrstoffen versorgt. Über die Nabelschnur bekommen sie diese von der Mutter und sind somit für einige Monate nach der Geburt vor Infektionen geschützt. Nach zwei Jahren häufen sich Krankheiten, da der natürliche Schutz nachlässt. Entzündungen von Hals und Mittelohr sowie Atemwegs-Infekte sind häufig auftretende Leiden eines Kleinkindes.

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Der Aufbau des Abwehrsystems im Körper

Je nach Intensität verläuft die Krankheit wie ein harmloser Schnupfen oder endet in hohem Fieber und anderen Anzeichen wie:

  • Durchfall,
  • Erbrechen,
  • Mattigkeit,
  • Hautausschläge.

Der Körper benötigt Infekte, um ein stabiles Abwehrsystem aufzubauen. Mehr Infekte bedeuten mehr Antikörper. So baut ein Kind sein Immunsystem auf. Im Vorschulalter ist es gegen Angriffe von Viren und Bakterien geschützt.

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Alle Kinder erleben mindestens eine der klassischen Kinderkrankheiten Mumps, Röteln, Masern und Windpocken. Der Oberbegriff stammt daher, weil sich seit jeher vor allem Kinder an diesen weitverbreiteten Leiden anstecken. Ihre Auslöser sind Viren oder Bakterien. Sie übertragen sich durch Tröpfchen-Infektion über indirekten Kontakt. Normalerweise ist der Verlauf gutartig. Trotzdem entstehen in manchen Fällen bleibende Schäden. Masern verlaufen mitunter tödlich.

 

Kuhmilch-Allergie

Schwerwiegende Komplikationen treten häufiger in Entwicklungs-Ländern auf. In unseren Breitengraden sind sie seltener, aber nicht ganz ausgeschlossen. Mit Impfungen bleibt das Kind vor schweren Folgeschäden bewahrt. Impfstoffe sind heute unbedenklich und rufen kaum Nebenwirkungen hervor.

 

Kuhmilch-Allergie als häufige Kinderkrankheit

Viele Kinder leiden daran. Oftmals ist sie schwer zu erkennen, da nicht alle Babys die gleichen Symptome haben. In einigen Fällen treten Spät-Reaktionen auf, die schwer zuzuordnen sind. Koliken und Milchschorf treten häufig zu Beginn der Krankheit auf. Hautprobleme und Schwierigkeiten mit den Atemwegen oder dem Magen-Darm-Trakt sind Anzeichen einer Kuhmilch-Allergie.

Da sie auch als Symptome anderer Krankheiten auftreten, erkennen Eltern die Allergie spät und warten mit einem Arztbesuch ab. Sie behandeln die Anzeichen mit Hausmitteln, da sie Zahnen oder Anpassungs-Schwierigkeiten vermuten. Kinder, die mit der Brust aufwachsen, sind vor Allergie nicht gefeit. Schuld daran ist nicht die Muttermilch, sondern die Eiweiße aus den Lebensmitteln, welche die Mutter konsumiert. Eine kuhmilchfreie Ernährung schafft dem Problem schnell Abhilfe.

 

Autor: Redaktion / Ernst

Fotocredit: SizeSquare’s, didesign021/Shutterstock.com

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