Sicherheit von Baby und Kind im Auto

Sicherheit von Baby und Kind im Auto

Die Zahl der Kinder, die Eltern bei einer Autofahrt korrekt mit Sitz und Gurt befördern, liegt bei 59 Prozent. Dies repräsentiert ein gefährliches Sicherheitsrisiko. Die Verletzungsgefahr eines nicht angeschnallten Kindes liegt um ein Vielfaches höher als das des angeschnallten. Bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres legt der Staat die Kindersicherung im Auto gesetzlich fest. Liegt die Körpergröße ab dem zwölften Jahr unter 150 Zentimetern, greift das Gesetz weiterhin.

Kindersitze Gruppe 0 bis Gruppe I

Kindersitze unterteilen sich in verschiedene Gewichtsklassen. Diese geben an, für welches Körpergewicht sich der entsprechende Sitz eignet. Von Geburt an bestehen die Gruppen 0 (Geburt bis zehn Kilogramm) und 0+ (Geburt bis 13 Kilogramm) verpflichtend. Diese Sitze bezeichnen sich als Babyschale. Die Systeme bringen das Kleinkind sicher unter. Ein Wechsel erfolgt, wenn die Kopfoberkante des Kindes nicht mehr in der festen Schale liegt. Einige Kinderwagen enthalten ein Zusatzpaket, die Autowiege. Deren Aufsätze befestigen Eltern mit dem Dreipunktgurt oder einem speziellen Mechanismus im Fahrzeug.

Die Gruppe I gilt für Kinder von neun bis 18 Kilogramm. Sie entspricht im Regelfall Kleinkindern von neun Monaten bis vier Jahre. Bei einem Hosenträger-Gurt-System passt sich der Dreipunktgurt der Größe des Kindes an. Bei kleineren Kindern empfiehlt sich die Anschaffung eines Sitzes mit stabilen Seitenteilen. Diese schützen den Kopf des Kindes zusätzlich. Sogenannte Fangkörper spannen sich vor den Bauch und Brust. Bei einer Erschütterung fangen sie den kleinen Körper schnell und sicher ab. Sitze mit speziellen Halterungen im Schulterbereich ermöglichen es, das Kind mittels des Dreipunktgurtes zusammen mit dem Sitz anzugurten. Letzter wackelt und fällt bei einem Aufprall nicht.

Kindersitze Gruppe II und Gruppe III

Die Gruppe II betrifft Kinder von 15-25 Kilogramm, während Gruppe III von 22-36 Kilogramm gültig erscheint. In der Regel entspricht die zweite Gruppe Kindern von vier bis zu sieben Jahren. Bis zum zwölften Lebensjahr erfordern die Sicherheits-Bestimmungen die Gruppe III. Die Sitze in beiden Gruppen nutzen einen Sitz-Erhöher. Dieser verfügt über Arm- oder Rückenlehnen. Schläft das Kind auf einem Modell mit Armstützen ein, besteht die Gefahr, dass, wenn es zur Seite kippt, nicht mehr hinreichend genug gesichert ist. Dies schließt eine Rückenlehne aufgrund stabiler Seitenteile aus.

Fotocredit: Niran Movie/Shutterstock.com

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