Baby bekommt Medizin

Alternativmedizin für Ihre Familie

Schüßler Salze, Bachblüten und Co für Babys und Kleinkinder

Immer mehr Eltern entscheiden sich bei der Behandlung von kleinen Wehwehchen und leichten Krankheiten gegen die Schulmedizin. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, welche gängigen Methoden es gibt und wie auch Sie sie einsetzen können.

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Schüßler Salze für Babys und Kleinkinder

Wilhelm Heinrich Schüßler war ein Arzt im  19. Jahrhundert, der die Theorie aufstellte, dass Krankheiten und Gesundheitsprobleme im Körper durch den Mangel an bestimmten Mineralien hervorgerufen werden. Diese sollten eigentlich über die Nahrung aufgenommen werden.  Die innerliche Einnahme und Ergänzung der fehlenden Stoffe soll dann zur Regeneration und Heilung der gesundheitlichen Störungen führen. Laut Dr. Schüßler liegt darin eine ganzheitliche Heilmethode, nicht nur für physische Beschwerden sondern auch psychische, emotionale Probleme.

Schüßler Salze können bereits bei Säuglingen eingesetzt werden. Eltern verwenden Schüßler Salze zur Unterstützung während der Entwicklungs- und Wachstumsphasen ihres Kindes und alltägliche körperliche Beschwerden.

Schüßler Salze helfen besonders gut bei Wachstumsschüben. Besonders positiv ist, dass Schüßler Salze nicht unbedingt direkt an das Baby gegeben werden müssen. Stillkinder nehmen die Minerale auch über die Muttermilch auf, wenn die Mutter Schüßler Salze in der richtigen Dosis für Erwachsene einnimmt. Schüßler Salze helfen auch bei Stillproblemen. Diese sind der ideale Einstieg in die Welt der Schüßler Salze.

Die Mineralstoffe können aber auch aufgelöst dem Fläschchen beigegeben werden. Am besten anteilmäßig aufgeteilt auf jedes Fläschchen über den ganzen Tag verteilt.

Zu den wichtigsten Schüßler Salzen bei Dreimonatskoliken und Blähungen gehören gehören: Calcium phosphoricum (Nr. 2), Kalium sulfuricum (Nr. 6), Magnesium phosphoricum (Nr. 7) und Natrium sulfuricum (Nr. 10),

Zu den wichtigsten Schüßler Salzen bei Verstopfung gehören: Ferrum phosphoricum (Nr. 3), Magnesium phosphoricum (Nr. 7), Natrium chloratum (Nr. 8) und Natrium phosphoricum (Nr. 9)

Ab dem zweiten Lebensjahr empfiehlt sich die regelmäßige Einnahme des Schüßler Salzes Ferrum phosphoricum (Nr. 3) zur Stärkung der Immunabwehr eines Kleinkindes.

 

Alternativmedizin für Ihre Familie

Bachblüten für Babys und Kleinkinder

Der britische Arzt Edward Bach entwickelte die Bachblüten-Therapie in den 1930er Jahren. Dieser liegt eine einfache Theorie zu Grunde: Er nahm jeweils ein seelisches Unwohlsein, wie etwa „mentalen Stress und Spannung“ und ordnete ihm eine Pflanzenessenz zu. Diese Pflanzenessenz wiederum sollte durch ihre Schwingungen und die Schwingungen des Patienten mit dem kosmischen Energiefeld harmonisieren und so die Krankheit heilen. So entstanden 37 Blütenessenzen zusammen mit einer Fels-Quellwasser-Essenz und eine Kombination aus fünf Essenzen, die heute als „Rescue-Tropfen“ sehr bekannt sind.

Ein Kritikpunktvon Eltern: Bach konservierte die gewonnenen Essenzen in Alkohol (meist Cognac oder Brandy). Auch heute noch werden Bachblüten mit Alkohol konserviert, wenn auch in einer sehr geringen Dosis. Viele Eltern schrecken deshalb von der Verwendung von Bachblüten bei Ihren Kindern ab. Bachblüten können aber auch selbst hergestellt werden und im Kühlschrank aufbewahrt, muss man ihnen keinen Alkohol zur Konservierung zusetzen.

Die Einnahme der Tropfen gestaltet sich selbst bei Neugeborenen schon denkbar einfach. Bei Stillkindern können Bachblütentropfen auf die Brustwarzen gegeben oder dem Fläschchen beigemengt werden. Meist reichen schon zwei Tropfen der Bachblüten-Essenz.

Die Einsatzgebiete sind meist emotionaler und psychischer Natur. Unruhige, zappelige Kleinkinder und Babys, schreckhafte Kinder, Einschlafschwierigkeiten, nächtliches Aufwachen und noch viele mehr. Aber auch physische Herausforderungen wie Koliken und Zahnen können mit Bachblüten behandelt werden. Auch für erschöpfte und gestresste Eltern gibt es Bachblüten Essenzen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

Egal für welche Art der Alternativmedizin Sie sich entscheiden, eine Rücksprache mit dem Kinderarzt ist immer ratsam. Vor allem dann, wenn die Symptome nicht besser werden oder sich auch noch der Gesundheitszustand Ihres Kindes verschlechtert.

 

Autor: Redaktion/Kerstin

Fotocredit: sweet Marshmallow, linerpics /shutterstock.om

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