Tipps rund um die Babymassage

Tipps rund um die Babymassage

Mit einer Babymassage gibt man nicht nur wohltuende Streicheleinheiten an das Neugeborene weiter, man berührt mit den sanften Bewegungen Körper und Geist des Babys. Der Kontakt über die Haut ist für das Kind lebensnotwendig. So erlangt es ein Ur-Vertrauen in die Welt, die ihm auch niemand mehr nehmen kann. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt und die psychische Entwicklung positiv angeregt. Aber nicht nur das Baby profitiert von den sanften Berührungen, auch Mütter und Väter genießen die Zweisamkeit mit ihrem Nachwuchs in einem ruhigen Ambiente. Die Beziehung zueinander vertieft sich mit jedem Hautkontakt und die Jungfamilie lernt sich noch besser kennen.

 

Ab wann darf ein Baby massiert werden?

Sobald der Nabel abgeheilt ist, spricht nichts gegen die heilsamen Techniken, die ursprünglich aus Indien stammen und vom Gynäkologen Frédérick Leboyer in unseren Breitengraden salonfähig gemacht wurden. Die begleitende Hebamme ist bei der ersten Durchführung gerne behilflich, es werden jedoch auch eigene Babymassagekurse nach der Geburt angeboten. Zusätzlich zur wohltuenden Massage tauschen frischgebackene Mütter ihre Erlebnisse und Sorgen im Kreise Gleichgesinnter aus.

 

Tipps rund um die Babymassage

Für eine gelungene Babymassage, die Eltern und Kind mit allen Sinnen so richtig genießen, schafft man sich Zuhause eine Wohlfühlatmosphäre: Das Licht wird gedimmt und der Raum sollte warm sein. Leise Musik im Hintergrund und ein gut gelauntes Baby, schon kann es losgehen. Wichtig: Massieren Sie nur, wenn auch Sie ausgeschlafen und in bester Stimmung sind. Sonst profitieren weder Sie noch Ihr Baby von den heilenden Handgriffen. Weitere Tipps rund um die Babymassage unterstützen für noch mehr Wohlbefinden:

  • pflanzliche Öle unterstützen die heilsame Wirkung der Massage; sie dringen sofort ins Gewebe ein und pflegen die empfindliche Babyhaut;
  • warme und weiche Hände tun gut; vor der Massage die Hände anwärmen und mit einem Tropfen Pflegeöl geschmeidig machen;
  • lustige Fingerspiele und Abzählreime unterhalten sowohl Eltern als auch Kind während der sanften Streicheleinheiten
  • besonders nach einem Bad und vor dem Zu-Bett-gehen bietet sich eine Massage an;
  • Technik ist nicht alles! Massieren Sie nach Gefühl, vor allem die Atmosphäre muss stimmen!
  • Die Hebamme zeigt die wichtigsten Handgriffe, die das Baby einfach genießt. Aber auch wichtige Massagetechniken zum Lösen von Blähungen werden von der Geburtshelferin vermittelt.

Babymassage fördert die körperliche und geistige Entwicklung

Neben dem kindlichen Selbstvertrauen fördert eine regelmäßig durchgeführte Babymassage den Aufbau der Muskulatur und die Durchblutung. Auch werden Haut und Gewebe gefestigt. Schmerzhafte Blähungen und die gefürchteten 3-Monats-Koliken, die Eltern und Kind um den ruhigen Nachtschlaf bringen, werden mit Hilfe bestimmter Techniken gelöst und das Bauchweh wird einfach wegmassiert. Eine Babymassage fördert die Selbstheilungskräfte des neuen Erdenbürgers und schon bald sind die sanften Streicheleinheiten aus dem Alltag rund ums Kleinkind nicht mehr wegzudenken.

Autor: Redaktion / Bernadette

Fotocredit: Oksana Kuzmina/Shutterstock.com

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