21. Monat: Weg mit dem Schnuller, her mit dem Essen!

21. Monat: Weg mit dem Schnuller, her mit dem Essen!

Mit 21 Monaten kommt langsam die Zeit, in der Ihr Kind auf die Toilette gehen könnte. Denn irgendwann, im Alter zwischen 18 Monaten und dem zweiten Geburtstag, spüren die meisten Kinder, wenn sie der Darm bzw. die Blase drückt. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind sich hinhockt oder wegläuft, dann kann das ein Anzeichen dafür sein, dass es aufs Töpfchen muss. Das bedeutet aber nicht, dass Ihr Kind bereit dafür ist, aber es kommt der Sache Stück für Stück näher.

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Erwachsen Essen

Im Prinzip kann Ihr Kind nun alles essen, was auch Sie zu sich nehmen. Falls Sie einmal stark gewürzte oder scharfe Speisen für sich zubereiten, nehmen Sie vorab eine Portion für Ihr Kleines aus dem Topf. Sitzen Sie immer gemeinsam am Tisch und essen Sie auch gemeinsam, wird es kaum Probleme geben. Ihr Kleines darf selbst entscheiden, was es probieren möchte und wie viel es essen will, zwingen Sie Ihr Kind auf keinen Fall zum Essen!

Gibt es zwischen den Mahlzeiten keine Süßigkeiten oder andere Snacks, dann wird es die gemeinsame Mahlzeit gerne wahrnehmen und als Ritual anerkennen. Süßes ist natürlich erlaubt, aber nur in Maßen!

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21. Monat

Schnuller weg!

Braucht Ihr Kind noch immer einen Schnuller zum Einschlafen oder als Trost? Dann wird es langsam Zeit, an eine Abgewöhnung zu denken. Zwar eine schwierige Zeit für Sie als Eltern, doch Sie werden sehen, dass sich Geduld und viel Verständnis lohnen werden.

Wenn die Kleinen nämlich zu lange nuckeln, egal ob Schnuller oder Daumen, können Kiefer und Zähne geschädigt werden.

Zudem sollte auch das „Dauernuckeln“, was bei vielen Kindern sehr beliebt ist, beobachtet und unterbunden werden. Es ist nicht nur schlecht für Kiefer und Zähne, sondern hemmt noch dazu den Appetit. Außerdem fördert es Karies und kann im schlimmsten Fall zu erheblichen gesundheitlichen Nachteilen führen!

 

Schlafgewohnheiten

Gerade in diesem Alter ist Routine ein wichtiger Schritt für das Wohlbefinden Ihres Kindes. Deshalb sollten nicht nur feste Zeiten für die Mahlzeiten, sondern auch die Schlafenszeiten eingehalten werden. So machst Sie sich und Ihrem Kind das Leben leichter. Bestimmte Rituale können das Schlafen gehen erleichtern.

Neben der obligatorischen Gute-Nacht-Geschichte und dem Zudecken, können Sie es einmal mit einem Gute-Nacht-Kuss oder einem Schlaflied probieren.

Auch das Nickerchen am Nachmittag ist für Ihr Kind in diesem Alter nach wie vor sehr wichtig, denn nicht nur Ihr Kind profitiert von der Ruhe. Auch Sie haben dadurch ein wenig Zeit, neue Energie zu tanken. Ziemlich sicher wird Ihr Kind bald von der Nickerchen-Aktion nicht mehr so begeistert sein wie zuvor und vermutlich rebellieren. Sie können Ihr Kind nicht zum Schlafen zwingen, doch Sie können ihm helfen, zur Ruhe zu kommen und es so auf den Schlaf vorbereiten.

Fotocredit: ziggy_mars, Lana K /Shutterstock.com

 

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