Einfluss der Ernährung auf die kindliche Entwicklung

lächelndes Baby mit Löffel

Einfluss der Ernährung auf die kindliche Entwicklung

Die industriell angefertigten Lebensmittel, mit dessen Konsum wir lernen sollten umzugehen, beinhalten jedoch aber weitaus mehr Problematiken, die in die heutige Ernährungserziehung einfließen. Denn seit geraumer Zeit beschäftigen sich Kinderpsychologen mit dem Phänomen der Hyperaktivität, bzw. Zappelphilipp-Syndrom. Immer mehr Kinder leiden unter auffälligen Persönlichkeitsstörungen, die sich in Schreikrämpfen und ständiger körperlicher Unruhe bemerkbar machen. Kinderärzte und Kinderpsychologen stehen meist vor einem Rätsel und verschreiben aus Unkenntnis oder den betroffen Eltern das probate Gegenmittel Ritalin.

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Ritalin als Medikament gegen Hyperaktivität und Zappelphilipp-Syndrom bei Kindern

Ritalin ist ein Medikament, bzw. eine Droge für Kinder, um sie ruhig zu stellen. In Europa fällt das Mittel unter das Betäubungsmittelgesetz. Die US-Rauschgiftbehörde DEA setzt Ritalin auf eine Stufe mit Kokain. Es wird gerne von Kinderärzten verschrieben, oder sogar von Schulpsychologen. Was hat das mit Ernähungserziehung zu tun? Wenn ein Kind unruhig ist, ist unsere Gesellschaft dafür sensibilisiert ein Medikament dagegen zu verordnen. Keiner fragt danach, warum dieses Kind unruhig ist. In harmlosen Fällen könnte dem Kind durch die Aufnahme zuviel zuckerhaltiger Lebensmittel, wie Süßigkeiten und süße Limonade, der Blutzuckerspiegel ansteigen, das bewirkt einen kurzweiligen Energieschub.

 

Einfluss der Ernährung

Wird die Aufnahme von Zucker jedoch in kurzen Abständen wiederholt (Süßhungerattacke), weil die Bauchspeicheldüse vermehrt Insulin bereitstellen muss, um den Blutzuckersiegel zu senken, ist das Kind in einem Teufelskreislauf. Die Energiekurve geht ständig hoch und runter, der Zucker ist Auslöser und Verstärker von Überaktivitätssymptomen (Hyperaktivität). Das kann zu Unruhezuständen führen, im weiteren Lebenslauf zu Übergewicht und Altersdiabetes. Die schlimmere Variante ist der ständige Konsum von chemischen Zusatzstoffen, der sich in unserer Nahrung befindet. Davon essen nach einer Untersuchung der EU Kommission unsere Kinder viel zu viel. Der so genannte, ADI Wert (Acceptable Daily Intake) wird bei Kleinkindern unter drei Jahren um 360 % überschritten, dass heißt die Tagesdosis von Chemikalien durch Smarties, Soft Drinks, Bonbons beträgt pro Tag 560 mg. Farbstoffe haben nachweislich Auswirkungen auf die Hirnfunktion, bei 100 mg Farbstoff  Tartrazin zeigten bei einer Untersuchung 34 % der Kinder einen Abfall der Leistungsfähigkeit. In einer anderen Studie waren von 43 Kindern 25 durch Tartrazin reizbar, ruhelos und zeigten Schlafstörungen.

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In einer Befragung von 486 hyperaktiven Kindern, an der Universität der britischen Grafschaft Surrey, ergab, dass 60 % davon von Verhaltensproblemen berichteten, wenn sie synthetische Lebensmittel zu sich nahmen. Die meisten Reaktionen waren nach dem Genuss der Farbstoffe E 102 (Tartrazin) und E 110 (Gelborange). Diese Studie belegte erstmalig, dass Tartrazin erhöhte Hyperaktivität (Zappelphilipp-Syndrom) und Aggressivität zu Folge hatte.

 

Autismus bei Kindern wird verursacht durch falsche Ernährung

Eine weitere psychische Störung, von der immer mehr Kinder betroffen sind, ist der Autismus. Es sind die Eltern in der ganzen Welt und nicht die Wissenschaftler, die herausgefunden haben, dass die rätselhafte Persönlichkeitsstörung mit der Ernährung zusammenhängt. Autisten sind in sich gekehrt und nicht imstande Gefühle auszudrücken. Die Krankheit tritt immer folgenschwer bei den Kindern auf, wo sich die Nahrung von ihrer ursprünglichen Herkunft entfernte. Experten vermuten jetzt, dass Autismus eine besondere Form von Nahrungsmittelunverträglichkeit ist, bei der bestimmte Inhaltsstoffe, wie Gluten und Kasein im Körper nicht ordnungsgemäß verarbeitet werden. Ganz entscheidend sind dabei die Omega 3 und 6 Fettsäuren (Fisch, Nüsse), die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Dieser Ausschnitt kann aber nur einen Umriss der Tragweite vom falschen Einfluss auf die kindliche Ernährung offen legen.

 

Autor: Sonja Frobel

Fotocredit: Nina Buday, Pavel Ilyukhin /shutterstock.com

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