Obst und Gemüse

Was soll gegessen werden

Im Kontext auf die verschiedenen Informationen, die man heute über die Ernährung erhält, die richtige Lebensmittelwahl für unsere Kinder zu treffen, ist schwierig. Um jedoch einen roten Faden in die Ernährungserziehung zu bringen, ist es entscheidend, dass zwischen den Lebensmitteln die nicht natürlichen Ursprungs sind und denen, die aus der Natur kommen eine Balance hergestellt wird.

 

Kindern richtige Lebensmittel geben

Kinder sollten die Vielfalt aller Lebensmittel kennen lernen, Unterschiede herausschmecken oder durch Geruch ermitteln können. Sie müssen wissen, dass ein Hamburger o.k. ist, wenn dazu Salat gegessen wird und als Nachtisch Obst. Es ist auch o.k., dass nach einem Mittagessen mit Gemüse, Kartoffeln und Fisch als Nachtisch Schokolade gegessen werden kann. Es ist wichtig, dass Kinder lernen, dass Frühstücken gut für sie ist, dass dazu ein belegtes Graubrot, ein Stück Obst und Milch oder Fruchtschorle gehört. Sie müssen wissen, dass der Körper viel Flüssigkeit braucht, weil der Körper überwiegend aus Flüssigkeit besteht. Sie müssen erkennen, dass der Durst nur gelöscht wird, wenn nicht soviel Zucker im Getränk ist.

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Was essen?

Kinder lernen richtige Ernährung durch Erfahrungen

Diese Erfahrungen können sie aber nur machen, wenn sie sich ausreichend bewegen, ihren Körper kennen lernen, ihre Grenzen herausfinden, den Durst als Mangelzustand empfinden. Die Eltern brauchen sie dabei als Vorbilder, als Zuschauer, als Ansprechpartner, die sie begleiten in ihrer Erforschung des Körpers. Kinder müssen lernen, wie es sich anfühlt, wenn man den ganzen Tag nur Eiscreme und sonst nichts anderes gegessen hat, ob es wirklich so toll ist und warum die Eltern bei einem solchen Spiel nicht mitmachen. Das sind Verhaltens-Erfahrungen, die sie erleben müssen.

 

Autor: Sonja Frobel

Fotocredit: Anna Shkuratova, Antonina Vlasova /shutterstock.com

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