Fünf Tipps bei empfindlicher Babyhaut

Fünf Tipps bei empfindlicher Babyhaut

Stundenlang könnten wir unseren Babys über die zarte Haut streicheln. Doch Babyhaut ist nicht nur samtweich, sie ist auch anfällig für Einflüsse von außen. Wie Sie die empfindliche Haut Ihres Babys am besten hegen und pflegen, das erfahren Sie folgend.

 

Empfindliche Babyhaut hat einen Grund

Dass die Haut Ihres kleinen Lieblings schnell sensibel reagiert, hat einen Grund: Babyhaut ist bis zu fünfmal dünner als die eines Erwachsenen. Die schützende Hornschicht sowie der bedeckende Säureschutzmantel befinden sich noch im Aufbau. Daher ist es auch ganz besonders wichtig, dass die Haut Ihres Babys spezielle Aufmerksamkeit und Pflege erhält. Andernfalls kann es leicht zu Rötungen, Ausschlag oder schuppender, trockener Haut kommen.

 

Empfindliche Babyhaut rundum schützen

Stundenlang könnten wir unseren Babys über die zarte Haut streicheln. Doch Babyhaut ist nicht nur samtweich, sie ist auch anfällig für Einflüsse von außen. Wie Sie die empfindliche Haut Ihres Babys am besten hegen und pflegen, das erfahren Sie folgend.

 

5 praktische Tipps bei empfindlicher Babyhaut

 

1. Empfindliche Babyhaut: Es kommt auf die richtige Kleidung an

Im Handel finden sich Unmengen von herzigen Textilien für Ihr Baby. Kein Wunder, dass Sie gerne zuschlagen! Bedenken Sie dabei jedoch stets, dass die empfindliche Babyhaut darauf angewiesen ist, gut atmen zu können sowie Feuchtigkeit und Wärme abzugeben. Genau das ist bei Textilien aus Kunstfasern leider meist nicht gegeben. Achten Sie beim Gewandkauf für Ihr Baby und auch bei Handtüchern, Bettwäsche und Stoffwindeln also darauf, dass diese aus Naturfasern bestehen. Eine zusätzliche Zertifizierung nach Öko-Tex-Standard ist ebenfalls ratsam.

 

2. Regelmäßiges Windelwechseln bei empfindlicher Babyhaut

Regelmäßiges Windelwechseln ist das A & O für einen samtweichen Babypopo. Durch das feuchtwarme Milieu unter der Windel leidet die Haut an dieser Stelle besonders rasch. Dass die natürliche Hautbarriere noch nicht hinreichend ausgebildet ist, fördert einen wunden Popo beim Baby, der auch als Windeldermatitis bezeichnet wird. Daher ist es wichtig, dass Sie die Windel mindestens sechs- bis achtmal am Tag wechseln. Zeigen sich bereits Rötungen am Popo Ihres Babys, sollten Sie zu einer Wundschutzcreme greifen, um Schlimmeres zu verhindern.

 

3. Empfindliche Babyhaut? Auf das richtige Waschmittel achten

Sie kennen das bestimmt: In einem Haushalt mit Baby läuft die Waschmaschine pausenlos! Im Sinne der empfindlichen Babyhaut ist bei der Wahl des Waschmittels darauf zu achten, möglichst schonende Produkte zu verwenden. Diese sollten frei von Phosphaten und Bleichmittel sein. Im Handel finden Sie Waschmittel speziell für empfindliche Haut. Den Weichspüler lassen Sie am besten ganz weg, solange Ihr Schatz noch ein Baby ist.

 

4. Empfindliche Babyhaut: die Sache mit der Pflege

Empfindliche Babyhaut reagiert auf die falschen Pflegeprodukte häufig mit Rötungen oder Trockenheit. Achten Sie daher darauf, dass der Babypflege, die Sie verwenden, keine Parfums oder Duftstoffe zugesetzt sind. Außerdem sollte sie dermatologisch getestet sein.

Generell gilt im Bereich der Körperpflege bei Babys: Weniger ist mehr! Gerade in der Anfangszeit reichen klares Wasser und ein Waschlappen meistens völlig aus. Für Babys Bad können Sie von Zeit zur Zeit rückfettende Zusätze verwenden. Oder Sie fügen dem Badewasser ein wenig Muttermilch bei! Neigt Ihr Baby zu trockener Haut, sollten Sie auf übermäßigen Badespaß verzichten, da dem Körper dabei zusätzlich Feuchtigkeit entzogen wird.

Was in keinem Haushalt mit Baby fehlen sollte: eine gute, rückfettende Creme, eine geeignete Wind- und Wetterschutzcreme für die kalte Jahreszeit sowie eine Wundschutzcreme mit Zinkzusatz!

 

5. Empfindliche Babyhaut: Spucktücher verwenden

Babys neigen zu verstärkter Speichelbildung. Beim Zahnen sabbern sie meist besonders viel. Im Bereich um Mund und Kinn herum sorgt der Speichel dann für so manche Hautirritationen. Um die empfindliche Babyhaut zu schützen, wischen Sie Ihrem Schatz also öfter mal den Mund ab. Am besten nutzen Sie dazu weiche Baumwollwindeln.

 

Text: Daniela Kirschbaum

Fotocredit: In Green/Shutterstock.com

Keine Kommentare

Kommentarbereich ist geschlossen.

Meist gelesene Beiträge