Haustiere als Seelentröster

Haustiere als Seelentröster

Haustiere als Seelentröster

Tierisch gute Seelentröster

Und auch wenn die Eltern bei Pflege und Co gefordert sind: Das Verantwortungsbewusstsein wird aber auch dann geweckt und gefördert, wenn Kinder beim Füttern oder Käfigreinigen nur mithelfen. Und sie senken den Stresspegel. Es gibt jede Menge Untersuchungen, dass die Anwesenheit eines entspannten Tieres den Blutdruck senkt. Wenn die Kinder zum Beispiel von der Schule nach Hause kommen, gestresst sind, Sorgen haben und dann den Hund streicheln, fällt ihr Stresspegel automatisch. Ganz wichtig ist auch die Funktion als Seelentröster. Simon: „Mit einem Haustier ‚fressen‘ Kinder ihre Sorgen nicht mehr ‚in sich hinein‘. Sie geben sie an die Tiere weiter, streicheln sie, schmusen mit ihnen. Das Tier wertet auch nicht à la ‚das hab ich dir doch gleich gesagt‘. So können Kinder ihre Sorgen viel besser verarbeiten.“

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Meerschweinchen Zwergkaninchen Katze Hund
Ab welchem Alter Ab 4-5 Jahren Ab 6 Jahren Ab 5 Jahren Ab 5 Jahren, größere Hunde ab 10 Jahren
Eigenschaften Gutmütiges Nagetier; niemals alleine halten

– leben gesellig in kleinen Gruppen. Sehr anhänglich, wird rasch zahm; Rückzugsmöglichkeiten

im Käfig schaffen

Tagsüber munter, braucht viel Bewegung, nie stubenrein; Weibchen meist

anschmiegsamer. Mindestens 2 gleichgeschlechtliche

Tiere zusammen halten.

Ein individuelles und sensibles Tier, nur

bis zu einem gewissen Grad erziehbar. Bei guter Behandlung sehr zutraulich und

schmusig. Wird sehr schnell stubenrein.

Stark Mensch bezogen, sehr gesellig,

anhänglich, gehorsam, bei geduldiger

Erziehung. Wird schnell sauber. Je nach Rasse verschiedene Eigenschaften.

 

Lebenserwartung 6–8 Jahre 6–8 Jahre 14 Jahre und länger Bis über 15 Jahre, je nach Rasse
Wie spielfreudig? Ausgesprochen kinderfreundlich, lässt

sich viel gefallen: Streicheln, Herumtragen,

Spazierenfahren, Schmusen. Lässt sich allerdings nicht abrichten.

Spielt gern wild, schmust aber auch gern. Dressuren (außer Männchenmachen

beim Füttern) nur selten möglich.

 

Wenn von klein auf an Kinder gewöhnt,

sehr spielfreudig und kinderfreundlich.

Bei lebhaften Kindern spielbereit, aber

in Grenzen.

 

Ausgesprochener Kinderliebhaber: Tobt und tollt gern und ist oft der geduldigste

Spielgefährte, fühlt sich auch für das Kind verantwortlich und beschützt es.

 

Platzbedarf und Pflege Käfig sollte mind. 100 x 80 cm groß sein,

mit Häuschen zum Schlafen & Verstecken.

Käfigreinigung und neues Einstreu: alle 2

Tage. Ab und zu: Krallenschneiden, Langhaartiere

regelmäßig bürsten. Braucht ständig Hartholz zum Nagen.

Großer hoher Käfig mit Drahtdeckel

(Kaninchen brauchen Platz zum Männchen

machen); lebt im Sommer gerne in

einem Freigehege (Balkon oder Garten); braucht immer frisches Heu für die Verdauung;

wichtig ist täglicher Auslauf

 

Kann auch nur in der Wohnung gehalten

werden. Braucht aber mehrere Plätzchen

für sich. Sehr pflegeleicht. Reinigung des

Katzenklos: mindestens jeden zweiten Tag. Langhaarkatzen täglich bürsten (20

Minuten).

Mindestens dreimal täglich ca. eine halbe

Stunde Spaziergang, Kontakt zu anderen

Hunden, Freilaufmöglichkeit. Langhaarige

Hunde müssen täglich gebürstet

werden. Wichtig: viel Ansprache

und Zuwendung.

 

Zu bedenkende Nachteile Braucht viel Zuwendung, damit es nicht verkümmert. Wenn der Käfig nicht oft genug gesäubert wird, riecht es schnell. Bei falscher Ernährung besteht die

Gefahr der Verfettung.

Frei laufende Kaninchen knabbern in der Wohnung viel an, auch Elektrokabel.

 

Haart manchmal; wetzt Krallen an

Möbeln. Ausweg: Kratzbrett oder Trimm und

Kratzbaum. Nicht kastriert können sie mit ihrem Liebesjammern sehr laut werden. Vorsicht bei Allergieanfälligkeit!

Muss betreut werden – auch im Urlaub.

Braucht konsequente liebevolle Erziehung,

vom Welpenalter an Verpflichtung,

den Hundekot wegzuräumen;

Hundesteuer, Haftpflichtversicherung

Täglicher Zeitaufwand Ca. ½ Stunde Spielen

 

Mindest. ½ Stunde Spiel und ebenso viel

Freilauf (nur unter Aufsicht!).

Braucht Ansprache, den Zeitpunkt

bestimmt sie selbst.

Mit Gassigehen, Füttern und Spielen,

ca. 2–3 Stunden

 

 

Autor: BabyExpress

Fotocredit: Alina Shirova/Shutterstock.com

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