35. Monat: Auf in die Unabhängigkeit!

35. Monat: Auf in die Unabhängigkeit!

Mit großen Schritten nähert sich der dritte Geburtstag und Ihr Kind sieht bereits deutlich älter aus als noch vor einem Jahr. Der Babyspeck ist nun endgültig weg, der Körper hat sich deutlich gestreckt und der Kopf wirkt nicht mehr ganz so übergroß wie noch ein Jahr zuvor.  Ihr Kind spricht jetzt vielleicht schon in ganzen Sätzen und weiß genau, was es will.

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Vor knapp drei Jahren haben Sie Ihr Kleines auf die Welt gebracht, das sich nun zu einem wunderbaren, selbstständigen Menschen entwickelt hat. Denken Sie einmal darüber nach, was Ihr Kind inzwischen alles ohne Sie schafft. Nicht nur laufen und springen, Ihr Kind kann sich bereits fast alleine die Zähne putzen und sich anziehen. Diese Selbstständigkeit ist ein weiterer, wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Unabhängigkeit Ihres Kindes.  Doch noch ist Ihr Kind viele Jahre auf Ihre Hilfe angewiesen.

 

Weiterentwicklung

Auch das Gehirn Ihres Kindes entwickelt sich immer mehr, damit auch sein Zeitverständnis.

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Im Alter von 35 Monaten kann es nun bereits Dinge wiedererkennen und wieder aufrufen. Es kann sich so an Ereignisse erinnern, die gestern passiert sind und hat ein Bewusstsein für den nächsten Tag. Ihr Kind kann sich auch länger konzentrieren, ungefähr neune Minuten am Stück, und lässt sich weniger ablenken. Der Wortschatz Ihres Kindes umfasst mittlerweile bereits 800 bis 1.000 Wörter und es nutzt drei bis vier Worte pro Satz.
Auch die Körperkoordination Ihres Kindes kann sich schon sehen lassen. Nun kann es ohne Probleme laufen, auf einem Bein stehen, hüpfen oder balancieren. Sogar die Zeichnungen Ihres Kleinkindes nehmen langsam Gestalt an und hohe Türme zu bauen sind kein Problem mehr.

35. Monat

Einkaufen mit Kind

Ihr Kind nimmt beim Einkaufen allerlei Geräusche, Farben und Formen wahr. Menschen, die miteinander reden, Musik, der Klang der Einkaufswägen und überall bunte Dinge. Am liebsten würde Ihr Kind alles genau untersuchen und analysieren. Sie können Ihren Einkauf entweder ohne Baby erledigen, indem Sie sich auf die Suche nach einem Babysitter machen oder Sie schreiben sich einen Einkaufszettel und erledigen den Einkauf so schnell es geht. Denn je länger es dauert, desto unruhiger wird Ihr Kind wahrscheinlich. Lenken Sie Ihr Kind mit den Waren, die sich bereits im Einkaufswagen befinden, ab.

Badewanne: Ein No-Go

In diesem Alter kann das Duschen oder Baden schon einmal zu einer kleinen Tortur werden. Bis vor kurzem hat Ihr Kind das Plantschen und Spielen in der Badewanne noch geliebt. Nun ist es gut möglich, dass es schreit und sich weigert, überhaupt in die Badewanne zu steigen. Das ist kein Grund zur Panik und in diesem Alter völlig normal. Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um eine vorübergehende Phase, die schnell wieder verschwindet.

Fotocredit: Beata Becla, MNStudio /Shutterstock.com

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