Auswahl der Öle für eine Babymassage

Auswahl der Öle für eine Babymassage

Bei der Babymassage dringt das Öl durch die Hautgefäße in das Gewebe des Babys ein. Das Öl ist nach einigen Minuten im Blut nachweisbar. Es ist daher wichtig das Öl für eine Babymassage sorgsam auszuwählen und auf die Qualität und nicht auf den Preis zu achten.

 

Naturbelassene, kaltgepresste Öle enthalten neben vielen Vitaminen auch aktive ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe. Diese unterstützen den Stoffwechsel der Haut, fördern die Durchblutung und geben der Haut eine bessere Elastizität. Durch die Kaltpressung bleibt die natürliche Zusammensetzung des Öls erhalten. Pflanzenöle sind ideal zur Hautpflege geeignet, weil sie die Haut in ihrer Funktion unterstützen. Vorzugsweise eignen sich Öle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) zur Babymassage.

 

Für die zarte Babyhaut eignen sich feine, seidige Öle von Avocado, Jojoba und Aprikosenkern. Diese Öle dringen leicht, ohne zu fetten, in die Haut ein und nähren und schützen diese optimal. Auch Mandel- Oliven- Calendula- und Sesamöl eignen sich für eine Massage.

 

Achtung: Sesamöl ist ein durchblutungsförderndes Öl und sollte daher nicht bei Neurodermitis oder entzündeten Hautausschlägen verwendet werden.

 

Da die Haltbarkeit der Öle begrenzt ist, sollten Sie sie nur in kleinen Mengen kaufen.

 

Testen Sie das gewählte Öl für die Babymassage bevor Sie mit der Massage beim Baby beginnen.

Bevor Sie beginnen Ihr Baby zu massieren, wäre es ratsam einen „Pflastertest“ zu machen, um zu kontrollieren, ob das ausgewählte Öl zur Baby-Massage von Ihrem Kind auch vertragen wird. Geben sie dafür einige Tropfen des Öls auf ein Pflaster und kleben Sie es über Nacht auf den Unterarm Ihres Babys. Wenn es einen Ausschlag bekommt, ist es ratsam ein anderes Öl für die Baby-Massage verwenden.

 

Autor: Martina Jaritz

Fotocredit: AmyLv/Shutterstock.com

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