Wie Babys krabbeln lernen: Auf los geht’s los!

Baby lernt krabbeln

Wie Babys krabbeln lernen: Auf los geht’s los!

Wenn Babys krabbeln lernen, bricht in vielen Familien ein neues Zeitalter an. Ungeahnte Möglichkeiten tun sich für die kleinen Entdecker auf. Sie erweitern ihren Radius und erobern so ihre Umwelt auf eigene Faust.

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Wann Babys krabbeln lernen

Wann Babys krabbeln lernen ist individuell verschieden. Manche Babys sind motorische Frühstarter, andere lassen sich lieber ein bisschen länger Zeit. Durchschnittlich betrachtet fangen die meisten Babys zwischen sechs und zehn Monaten an zu krabbeln. Wann es aber nun tatsächlich so weit ist, hängt maßgeblich von der individuellen motorischen Entwicklung Ihres Babys ab, aber auch von seinem Bewegungsdrang. Eines ist aber sicher: Den inneren Antrieb, ihre Umwelt aktiv zu erobern, den tragen alle Babys in sich!

Wenngleich die motorische Entwicklung bei Babys überall auf der Welt im Grunde ident abläuft, gibt es Babys, die statistisch gesehen aus der Reihe tanzen. Sie überspringen das Krabbeln und gehen vom Robben und Sitzen gleich zum Hochziehen und Laufen über.

 

Krabbeln lernen: gar nicht so einfach

Auch wenn es kinderleicht aussieht, wenn Ihr Sprössling auf allen Vieren durch die Gegend flitzt: Krabbeln lernen ist gar nicht so einfach! So einige motorische Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit das mit dem sicheren Vorwärtskommen auf allen Vieren auch tatsächlich klappt. Denn beim Krabbeln lernen bauen einzelne Entwicklungsschritte aufeinander auf.

 

Krabbeln lernen

 

Hier ein Überblick, wie Ihr Baby krabbeln lernt:

  • Die Nackenmuskulatur muss entsprechend trainiert und ausgebildet werden, damit Ihr Baby beim Krabbeln sein Köpfchen verlässlich halten und seinen Blick nach vorne richten kann.
  • Ihr Baby strampelt fleißig mit den Beinchen und drückt sich mit den Armen aus Bauchlage vom Boden hoch? Sehr fein, damit trainiert es seine Arm- und Beinmuskulatur. Beim Krabbeln lernen kommt ihm das zugute!
  • Bevor es ans Krabbeln geht, rollt Ihr Baby vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück. Das trainiert seine Koordination und kräftigt Bauch- und Rückenmuskulatur.
  • Nun ist die Muskulatur Ihres Babys soweit trainiert, dass es sich vor- oder rückwärtsrobbend durch die Gegend schieben kann.
  • Das Sitzen ist ein wichtiger Meilenstein und eine wesentliche Voraussetzung für das Krabbeln lernen.
  • Aus sitzender Position findet Ihr Baby in den Vierfüßlerstand. Auf allen Vieren wird es zunächst vor- und zurückwippen, bevor es seine ersten Krabbelversuche startet.

 

Krabbeln lernen: Wenn es etwas länger dauert

Wenn Babys krabbeln lernen, bricht in vielen Familien ein neues Zeitalter an. Ungeahnte Möglichkeiten tun sich für die kleinen Entdecker auf. Sie erweitern ihren Radius und erobern so ihre Umwelt auf eigene Faust. Was aber, wenn das Baby einfach nicht krabbeln will?

Bei manchen Babys dauert es einfach ein wenig länger bis das mit dem Krabbeln klappt. Wichtig ist es, immer die gesamte motorische Entwicklung in den Blick zu nehmen. Ist diese unauffällig, braucht Ihr Baby wahrscheinlich nur etwas Zeit. Haben Sie diesbezüglich Bedenken, suchen Sie auf jeden Fall das Gespräch mit Ihrem Kinderarzt.

 

Kann man beim Krabbeln lernen helfen?

Sie haben das Gefühl, Ihr kleiner Schatz steht in den Startlöchern zum Krabbeln, der entscheidende Anstoß fehlt ihm aber noch? Kann man beim Krabbeln lernen eigentlich helfen, fragen Sie sich vielleicht?

Nun, natürlich können Sie Ihrem Baby das Krabbeln nicht abnehmen und dürfen auch keineswegs direkt in seine motorische Entwicklung eingreifen. Sanft beim Krabbeln lernen unterstützen und auf diese Weise erste Krabbelversuche spielerisch zu fördern, das ist aber gut möglich. Dazu begeben Sie sich am besten mit Ihrem Baby auf den Boden, um in Augenhöhe mit ihm zu spielen. Motivieren Sie Ihr Baby zum Krabbeln, indem Sie einen kleinen Ball in seine Nähe rollen. Alternativ können Sie auch sein Lieblingsspielzeug so im Raum verteilen, dass es dieses gut sehen, aber nicht gleich erreichen kann.

 

Text: Daniela Kirschbaum

Fotocredit: Oksana Kuzmina/ Shutterstock.com

 

 

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