Stillen von einem Baby mit Herpes

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Stillen von einem Baby mit Herpes

Kann ein Baby mit Herpes normal gestillt werden? Sobald sich ein Baby mit dem Herpes-Simplex-Virus infiziert hat, ist größte Vorsicht geboten. Für das Baby ist Herpes in den ersten Wochen besonders gefährlich und kann sogar auch tödlich sein, wobei auch die Mutter beim Stillen aufpassen sollte, da die Brustwarzen sehr sensibel sind und sich sofort Bläschen bilden können. Ob man nun abstillt oder nicht, liegt ganz alleine an der Mutter. Was auch zu beachten ist, dass Muttermilch viele Antikörper beinhaltet, die gegen den Herpes-Virus wirken, bzw. zur Besserung bei einer Infektion beitragen können. Ebenfalls bietet das Stillen Babys eine gewisse Geborgenheit und Nähe der Mutter. Sobald man Symptome bei seinem Baby entdeckt, sollte man auf jeden Fall zum Kinderarzt gehen und sich über die möglichen Vorgangsweisen beraten lassen.

 

Ein Baby mit Herpes stillen

Abruptes Abstillen bei Herpes beim Baby?

Abrupt abgestillt wird bei einem Baby mit Herpes wenn man sich entweder selber entscheidet, da man an der Brustwarze nicht infiziert werden möchte, oder aufgrund des Rates von einem Kinderarzt. In den ersten Tagen wird die Brust wahrscheinlich unangenehm voll sein, deswegen sollte man so viel Milch abpumpen, bis das Spannungsgefühl weg ist. Jedoch nicht mehr, denn sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt.

Wie kann ich nun mein Baby ernähren?

Das Baby kann ich nun statt der Brust mit der Flasche ernähren. Wenn die Mutter noch nicht infiziert ist und mit dem Stillen noch nicht ganz aufgehört hat, ist Muttermilch sehr positiv für den Krankheitsverlauf aufgrund der vielen Antikörper. Aber auch normale Milch fürs Baby bietet sich zum füttern an. Wichtig ist jedoch die Flasche gut zu reinigen und immer hygienisch zu halten. Hat das Baby jedoch starke Schmerzen im Mund- und Rachenraum und nimmt deswegen keine Nahrung zu sich, kann man mit einer Pipette probieren das Baby zu füttern. Es ist zwar sehr zeitaufwendig, aber das Baby kommt zu seiner Nahrung. Nimmt das Baby aufgrund der Schmerzen keine oder zu wenig Flüssigkeit auf, so sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Fotocredit: Kseniia Vladimirovna, wavebreakmedia /Shutterstock.com

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