Krabbeln

Wann beginnt ein Baby zu krabbeln

Wann ein Baby zu krabbeln beginnt ist meist ganz unterschiedlich. Als Faustregel kann man aber sagen, dass zwischen dem 6. und dem 10. Lebensmonat das krabbeln erlernt wird. Krabbeln ist für ihr Baby sehr wichtig, da es die Muskeln ihres Sprösslings stärkt, was wiederum nötig ist um laufen zu lernen. Wenn Ihr Baby zu krabbeln beginnt, ist dies der erste Schritt zur selbstständigen Fortbewegung.

Wie entwickelt sich das Krabbeln?

Normalerweise beginnen Babys zu krabbeln nachdem sie stabil und ohne Hilfe gut sitzen können. Im Normalfall passiert das nach zirka 6 bis 7 Monaten. Man sagt aber dass Babys das Krabbeln zwischen dem 6. Und 10. Lebensmonat lernen. Dies ist eine relativ große Zeitspanne, also seien Sie nicht gleich beunruhigt wenn andere Babys früher krabbeln als Ihr Kind. Manche Babys robben, als Vorstufe zum krabbeln, auf dem Bauch umher bevor sie mit dem krabbeln beginnen. Wenn Ihr Kind stabil sitzt, sind die kleinen Muskeln stark genug um den Kopf hochzuhalten und das Baby kann sich nun gut umsehen. Die Arm-, Bein- und Rückenmuskulatur des Säuglings sind stark genug, um nicht auf den Boden zu fallen wenn es sich auf Hände und Knie begibt.

In den nächsten Monaten erlernt das Baby die Krabbelposition aus dem Sitzen einzunehmen, und umgekehrt. Das Baby wird bald begreifen das es nun nur noch die Knie und Hände verschieben muss um sich fort zu bewegen. Um Ihr Baby zum krabbeln zu animieren ist es oft sehr hilfreich Spielsachen oder interessante Dinge in Babys Reichweite zu positionieren. Als nächsten Schritt lernt ihr Nachwuchs die Krabbelbewegungen besser zu koordinieren. Es lernt zum Beispiel den Arm und das gegenüberliegende Bein gleichzeitig zu bewegen und nicht immer die Arme und Beine der gleichen Seite. Ab diesem Zeitpunkt ist alles eine Frage der Übung.

Was sollten sie beachten wenn Ihr Baby krabbelt?

Wenn Ihr Baby rückwärts krabbelt, oder das krabbeln überspringt oder ein sogenannter Po-Rutscher ist, sollten sie Ihren Kinderarzt darüber informieren. Wenn in der motorischen Entwicklung etwas ausgelassen wird, kann dies später Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Oft reicht schon ein wenig Krankengymnastik aus um alles wieder auszugleichen.

Da Ihr Kind nun mobil ist, kann es einiges mehr anstellen als zuvor und sich auch selbst in einige Schwierigkeiten bringen. Besonders gefährlich sind spitze Kanten, Steckdosen, Treppen oder ein Schrank mit Putzmitteln. Achten Sie deshalb darauf Ihr Haus so kindersicher wie möglich zu gestalten um solche Gefahren zu reduzieren. Bei der Treppe ist ein Gitter oder eine Tür sehr wichtig, denn ihr krabbelndes Baby wird von der Treppe magisch angezogen werden. Wenn Ihr Kind schon ein geübter Krabbler ist, können Sie es ja einmal die Treppe erkunden lassen, allerdings nur unter strenger Aufsicht.

Schuhe sind in dieser Phase für Ihr Kleinkind noch nicht notwendig. Zum Schutz vor kalten Füßen eignen sich normalerweise

  • ABS-Socken
  • Lederslipper
  • oder weiche Lederschühchen.

Was kommt nach dem Krabbeln?

Als nächster Schritt steht das Laufen an. Zwischen Ihrem Kleinkind und der absoluten Mobilität ist also nur noch ein kleiner Schritt. Das Baby wird schnell lernen sich an allem Hochzuziehen was es erreichen kann, egal ob das ein Stuhl, ein Tisch oder das Bein von Mami oder Papi ist. Sobald es das Gleichgewicht gefunden hat um auf den Füßen stehen zu können, wird es auch kurz darauf die Möbel entlang laufen. Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit bis es richtig gehen und laufen kann.

Fotocredit: Vasilyev Alexandr/Shutterstock.com

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