Baby munter

Warum wacht mein Baby in der Nacht auf?

Auf die Frage „Warum wacht mein Baby in der Nacht auf?“ gibt es viele mögliche Antworten. Wichtig ist es, die Ursachen des Problems zu erkennen. Verzweifeln Sie nicht, sondern haben Sie Geduld mit Ihrem Baby.

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Der Tag-/Nachtrhythmus muss erst gelernt werden!

Gerade am Anfang haben Babys weder einen Wach- und Schlafrhythmus noch einen Tag- und Nachtrhythmus. Das Baby schläft, wenn es müde ist und wacht auf, wenn es ausgeschlafen ist. Durch einen geregelten Tagesablauf und regelmäßige Rituale helfen Sie Ihrem Baby sich an unseren Tag- und Nachtrhythmus zu gewöhnen. Das Baby muss erst lernen, dass die Nacht zum Schlafen und zur Erholung genutzt werden soll und der Tag zum Spielen und zum Entdecken der Welt da ist.

Warum kann mein Baby nicht durchschlafen?

Abgesehen vom Tag- und Nachtrhythmus gibt es noch eine Reihe von anderen Ursachen, die die Schlafgewohnheiten Ihres Babys durcheinander bringen können. Aufregende Erlebnisse, Veränderungen im Tagesablauf oder Krankheiten können dazu führen, dass ihr Baby in der Nacht aufwacht. Bleiben Sie ruhig und analysieren Sie zuerst die Situation. Könnte es an der Schlafumgebung liegen? Ein schwitzendes Baby schläft genauso schlecht wie ein frierendes. Oder ist es vielleicht auch einfach nur zu hell im Raum?

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Da sich das Verdauungssytem Ihres Babys erst entwickeln muss treten häufig Bauchschmerzen auf, die das Baby nicht schlafen lassen. Warme Auflagen und ungesüßter Kamillen- und Fencheltee können gegen die schmerzhaften Blähungen helfen. Auch ein hungriges Baby wird nicht ruhig schlafen. Besonders für Babys ist eine leicht verdauliche und lang anhaltende Mahlzeit am Abend sehr wichtig. Sollten Sie Ihr Baby dennoch in der Nacht stillen, wählen Sie am besten eine liegende Stillposition. Das Baby muss den Unterschied zwischen Tag und Nacht lernen.

 

Warum wacht mein Baby ind er Nacht auf?

Für das Baby ist alles neu und es will die ganze Welt kennen lernen. Jeden Tag nimmt es dabei unzählige Eindrücke und Reize wahr. Kein Wunder, dass das Tagesgeschehen aufwühlend ist und manche Erlebnisse das Baby auch noch in der Nacht beschäftigen. Helfen Sie Ihrem Baby zur Ruhe zu kommen und geben Sie ihm Sicherheit und Geborgenheit. Streicheln, massieren, kuscheln – Haut- und Körperkontakt wirken beruhigend.

Babys brauchen Rituale, Strukturen, Regelmäßigkeit und Wiederholungen. Besonders abendliche Rituale sind eine wichtige Grundlage für das Durchschlafen des Babys. Feste Schlafenszeiten sind dabei ein Muss. Geben Sie Ihrem Baby vor dem zu Bett gehen Zeit sich auf die Nacht vorzubereiten und zur Ruhe zu kommen. Baden, Stillen, Kuscheln und ein Gutenachtlied, egal welche Einschlaf-Zeremonie Sie wählen, wichtig ist, dass Sie auf Ruhe und Regelmäßigkeit achten.

Haben Sie Geduld mit Ihrem Baby!

Verzweifeln Sie nicht, wenn Ihr Baby Probleme beim Durchschlafen hat, das ist ganz normal. Halten Sie sich an das, was bisher funktioniert hat und verändern Sie den Tagesablauf oder das Schlafritual nicht. Geben Sie Ihrem Baby Zeit und haben Sie Geduld. Auf diese Weise helfen Sie Ihrem Baby am Besten durchzuschlafen.

Fotocredit: Lopolo, Jacob Lund/Shutterstock.com

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