7 Einschlaftipps für Ihr Baby

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7 Einschlaftipps für Ihr Baby

Kuscheln, Spielen und Zweisamkeit: So stellen sich werdende Eltern das Leben mit dem Baby vor. Doch die Realität sieht leider oft anders aus, denn viele Eltern sind schon nach wenigen Wochen dauermüde, weil der Nachwuchs nicht so viel oder nicht zu den gewünschten Zeiten schläft. Babys schlafen nämlich von Natur aus nicht durch, doch durch eine liebevolle Begleitung und einem geregelten Ablauf wird es Ihrem Baby und Ihnen leichter fallen, genug Schlaf zu bekommen.

 

1) Vermeiden Sie Übermüdung

Eine häufige Ursache für Schlafstörungen bei Babys ist, dass Eltern manchmal das Schlafbedürfnis des Nachwuchses unterschätzen. Säuglinge sind zum Beispiel etwa alle eineinhalb Stunden müde, werden von den Eltern aber häufig noch munter gehalten, damit sie später länger schlafen. Wenn dies zu oft vorkommt, verlieren die Neugeborenen ihren natürlichen Schlafrhythmus. Daher ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, wie viel Schlaf Ihr Baby benötigt, und dies dann auch zulassen.

 

2) Nachts ist Ruhezeit

Bei Babys gibt es kein freiwilliges ins Bett gehen. Weshalb es in Ihrer Verantwortung liegt, eine Schlafenszeit festzulegen, welche idealerweise zwischen 19 und 21 Uhr liegt. Sie sollten konsequent dafür sorgen, dass diese auch eingehalten wird. Wenn Ihr Baby vor dem Einschlafen oder in der Nacht häufig schreit, können Sie probieren, es zu trösten, zum Beispiel durch leises Singen und Streicheln.

 

3) Eine ruhige Atmosphäre

Versuchen Sie, bereits am frühen Abend darauf zu achten, Aufregungen für Ihr Baby auf ein Minimum zu reduzieren. Verbringen Sie die Stunde vor dem Bettgehen beispielsweise mit leiser Musik und gedimmtem Licht, damit Ihr Baby ruhiger wird. Sprechen Sie nur wenig und möglichst leise mit Ihrem Baby, wenn Sie es hinlegen. Im Babyzimmer selbst sollte eine gemütliche und beruhigende Atmosphäre herrschen.
Probieren Sie eventuell ein schwaches Nachtlicht: Dieses vertreibt die Dunkelheit und erinnert Ihr Baby an die vertraute Atmosphäre im Mutterleib.

 

4) Einschlafrituale helfen

Zu Beginn ist der Schlafrhythmus aller Babys etwas chaotisch. Aus diesem Grund muss Ihr Baby merken, dass Schlafen etwas Schönes ist, wovor es keine Angst haben muss. Sobald Ihr Baby den Unterschied zwischen Tag und Nacht spürt, fängt es ganz von selbst an, nachts länger zu schlafen und tagsüber eher wach zu sein. Wenn sich dieser Rhythmus erstmal zeigt, können Sie mit einem Gute-Nacht-Ritual beginnen. Dieses kann zum Beispiel so aussehen: Essen, Wickeln, Kuscheln, das Baby ins Bettchen legen, etwas vorsingen, Schlafen. Ihr Baby wird diese wiederkehrenden Abläufe erkennen und findet so leichter zur Ruhe.

 

5) Nicht zu viel Abendessen

Nur weil Ihr Baby zum Abendessen mehr bekommt, ist es deshalb nicht automatisch müder. Oft sind sich Stillmütter unsicher, ob Ihr Baby auch wirklich satt ist. Doch auch gestillte Kinder können ohne zusätzliche Nahrung schlafen. Erst wenn Ihr Baby in der Nacht wach wird, sollten Sie es stillen oder füttern, damit es möglichst schnell wieder einschläft.

 

6) „Cool-down-Zeit“

Diese Zeit bedeutet: Eine Stunde vor der Schlafenszeit keine Aufregungen mehr. Kein lautes Fernsehen oder wildes Toben, besser ist jetzt stressfreie Beschäftigung im Sitzen, ruhige Musik oder entspannende Geschichten. Am besten, Sie reduzieren die Aktivität der ganzen Familie, drehen den Fernseher ab und die Musik leiser.

 

7) Die Trennung

Wenn Sie Ihr Baby ins Bett bringen, bedeutet das meist die erste körperliche Trennung am Tag. Nehmen Sie sich deshalb Zeit für den Abschied in die Nacht und genießen Sie noch eine gemeinsame Kuschelzeit vor dem Einschlafen. Wenn sich ein ungutes Gefühl in Ihnen breit macht, denken Sie daran: Ihr Kleines kann auch bei Ihnen im Schlafzimmer liegen. Die Nähe der Eltern beruhigt das Baby.

 

Fotocredit: Mladen Zivkovic/Shutterstock.com

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