Alkohol in der Stillzeit

Ob man Alkohol in der Stillzeit zu sich nehmen kann oder nicht ist sehr umstritten und jeder hat eine andere Meinung zu diesem Thema.

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Man sollte beim Genuss von Alkohol in der Stillzeit nicht nur an sich selbst denken, sondern an das Baby und was der Alkohol bei einem Baby verursachen kann. Denn das Baby trinkt die Milch der Mutter, egal ob Alkohol dabei ist oder nicht. Was jedoch beobachtet wurde ist, dass das Baby bei einer Mutter die viel Alkohol trinkt, weniger saugt, müder ist und auch weniger an Gewicht zunimmt.

Ein Gläschen Alkohol in der Stillzeit

Ein Gläschen Alkohol, wie Sekt, Wein oder Bier vor dem Stillen ist nicht gefährlich für das Baby. Es wirkt entspannend bei der Mutter und regt auch die Milchproduktion in den Drüsen an. Ebenso wird Alkohol wie Sekt, Wein oder Bier innerhalb 2 bis 3 Stunden abgebaut. Während dem Stillen sollte man aber auf den Genuss von Alkohol verzichten, da dies direkt mit der Muttermilch in den Körper des Babys gelangt. Auf hochprozentigen Alkohol sollte man aber trotzdem weitgehend verzichten, da er sehr langsam abgebaut werden kann und größere Schäden im motorischen und kognitiven Bereich entstehen können.

 

Alkohol in der Stillzeit

Täglicher, starker Alkoholgenuss beim Stillen

Wenn ein täglicher, starker Alkoholgenuss zur Gewohnheit wird bei einer stillenden Mutter, so sollte man bedenken, dass dies nicht nur die Milchmenge vermindert bzw. stark einschränkt sondern auch sehr schädigend für das Baby sein kann. Wenn eine Mutter nun ca. 1 Promille Alkohol im Blut hat und ihr Baby stillt, so hat das Baby danach selbst ungefähr 0,4 Promille Alkohol im Blut. Dies ist ein sehr erschreckender Wert und sehr gefährlich für einen kleinen Babykörper. Denn Alkohol kann sich negativ auf die motorische, sowie auch auf die kognitive Entwicklung auswirken und Langzeitschäden als Folge haben. Wenn eine stillende Mutter nun jeden Tag sehr viel Alkohol konsumiert, so wäre es für das Baby das Beste, wenn die Mutter abstillen würde um ihr Kind nicht noch mehr zu schädigen.

Fotocredit: Alena Ozerova, AndreyCherkasov /Shutterstock.com

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