Babybrei selbstgemacht

Babybrei selber kochen

Ist die Stillzeit vorüber, überlegen viele Mütter ob sie den Babybrei selber kochen möchten oder doch lieber auf Fertigprodukte zurückgreifen.

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Beide Möglichkeiten bieten sowohl Vor- als auch Nachteile.

Babybrei ersetzt langsam das Stillen

Ist das Stillen problemlos möglich, werden die meisten Babys bis zum fünften oder sechsten Lebensmonat hinein gestillt. Sie werden schnell merken, ob ihr Baby durch das Stillen lang genug satt wird. Ist dies nicht mehr so beginnt man mit der sogenannten Beikost. Zu Beginn sollten zunächst einzelne Mahlzeiten durch Brei ersetzt werden. Am besten mit selbst gekochten Babybrei. Jedoch sollte man nicht vor dem vierten Lebensmonat auf Babybrei umsteigen. Hat das Baby trotzdem Hunger, sollte man zu diesem Zeitpunkt lieber noch auf Fertigmilch oder Milchpulver zurückgreifen.

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Babybrei selber kochen

Was gehört in einen Babybrei?

Damit sich ein Baby die verschiedenen Geschmäcker der Lebensmittel kennenlernen kann sollte man mit möglichst einer einzelnen Zutat beginnen. Und den Speiseplan im zwei Wochenrhythmus allmählich erweitern. So wird man auch schnell feststellen, ob ein Baby auf eine der Zutaten allergisch oder mit einer Unverträglichkeit reagiert. Tut man Babybrei selber kochen hat man den besten Überblick über die Zutaten. Jedoch sollte man darauf achten, dass die Zutaten nur in Wasser sanft gedünstet und anschließend püriert werden. Wird das Baby größer reicht es aus, wenn die Zutaten leicht mit der Gabel zerdrückt werden. Auf Gewürze wie zum Beispiel Salz und Pfeffer sollte man zunächst verzichten. Lediglich die Zugabe von hochwertigem Öl oder ein wenig Butter sollte erfolgen, denn dies hilft verschiedene Vitamine zu verwerten. Kocht man Babybrei selber, sollte man generell auf hochwertige Zutaten aus biologischem Anbau achten, um eine mögliche Schadstoffbelastung zu minimieren.

Fertige Babybreie

Manchmal ist jedoch zu Zeit zu knapp um den Babybrei selber zu kochen. Und auch unterwegs können fertige Babybreie im Gläschen eine gute Alternative sein. Beim Kauf sollte man jedoch darauf achten, dass auch bei Fertigbreien möglichst wenige Zutaten in einem Gläschen vorkommen. Auch Salz, Nüsse, künstliche Aromen, Schokolade, Kakao und Gewürze haben in einem fertigen Babybrei nichts zu suchen. Denn diese gelten im Babyalter als Auslöser von Allergien. Bei Getreidebreien sollten Vollkornprodukte verarbeitet werden. Meiden Sie zudem Gläschen den Zucker, in welcher Form auch immer, zugesetzt wurden. Am besten mischt man beide Formen, also Fertigbreie und das Babybrei selber kochen. So kommt nie Langeweile auf und man kann die Mahlzeiten individuell steuern. Hat man einmal zu viel Brei gekocht, kann man diesen gut auf Vorrat einfrieren. Zum einfachen Portionieren eignen sich am besten Eiswürfelbehälter. Zusätzlicher Vorteil dessen: man hat jederzeit selbst gekochten Babybrei parat.

Fotocredit: Teresa Kasprzycka, BrunoWeltmann /Shutterstock.com

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