Baby- und Kinderfotos im Netz: Unbedenklicher Elternstolz

Baby- und Kinderfotos im Netz: Unbedenklicher Elternstolz

Gerade in den ersten Monaten nach der Geburt rast die Zeit förmlich. Wenn die Kleinen viel zu schnell groß werden, bleibt kaum Zeit, auf die zahlreichen Glückwünsche von Freunden und Verwandten zu reagieren – zu schön ist es, die Fortschritte Tag für Tag zu bestaunen. In Zeiten der Digitalisierung gibt es aber verschiedene Wege, die ersten Momente in bleibender Erinnerung zu behalten und mit seinen Liebsten zu teilen. Manche davon haben jedoch ihre Tücken.

Smartphone

Wenn im Alltag mal wieder zu wenig Zeit bleibt, greifen viele Eltern in einer der wenigen ruhigen Minuten zu ihren Smartphones und schicken über Messenger, wie Whatsapp, schnell ein Video oder ein Foto an Freunde und Bekannte. Besonders beliebt ist es, die engsten Bekannten und Verwandten in eine Gruppe einzuladen und simultan auf dem neuesten Stand zu halten. Bei jeder neuen Nachricht der Teilnehmer klingelt jedoch das Handy, was nicht nur den Eltern, sondern auch den Gruppenmitgliedern den Schlaf oder den letzten Nerv rauben kann. Dann hilft nur noch, das Handy oder die Gruppenbenachrichtigungen auf stumm zu schalten oder sich vom Gruppenersteller aus dem Chat entfernen zu lassen.

Soziale Netzwerke

Wie haben Schwangere und frischgebackene Eltern das eigentlich früher gemacht? Heute hat man das neueste Bild vom Nachwuchs so schnell bei Facebook hochgeladen, dass die Gratulanten gar nicht hinterherkommen, ihre Glückwünsche in den Kommentarspalten zu hinterlassen oder auf „Gefällt mir“ zu klicken. Der Vorteil von Facebook liegt auf der Hand: Hier kann man seine Schnappschüsse in Echtzeit teilen; zudem können auch Personen, die weiter weg wohnen oder die man noch aus Schulzeiten kennt, am eigenen Glück teilhaben. Allerdings kann es sein, dass auch „Freunde von Freunden“ die Bilder sehen. Soziale Netzwerke lassen Raum für Austausch und Interaktivität – jedoch auch für Risiken. Mit den richtigen Privatsphäre-Einstellungen lassen sich die privaten Fotos schützen. Nutzer sollten sich dennoch nicht in Sicherheit wiegen, weil es schwierig sein kann, auf Facebook die Kontrolle über die tatsächliche Verbreitung eines Inhalts zu behalten.

Fotobuch

Die vergilbten Fotoalben, die noch bei den Großeltern im Schrank stehen, werden über die Jahre meist kaum mehr angerührt. Diese Zeiten sind mit den zahlreichen Gestaltungsideen, die es mittlerweile im Internet gibt, wohl endgültig passé. Heute können Fotoalben mit den schönsten Schnappschüssen des Nachwuchses unkompliziert über Seiten, wie WhiteWall, bestellt werden. Dort gibt es zusätzlich zum professionellen Druckbild verschiedene Einbandoptionen: Leinen, Soft- und Hardcovereinbände beispielsweise sind besonders leicht und können problemlos bei den Verwandten und Nachbarn herumgereicht oder als Dekoration auf die Kommode gestellt werden. So kann sich nicht nur die Mutter an die ersten Krabbelausflüge ihres Sohnemanns erinnern. Beim Durchblättern fällt den Eltern garantiert auch die ein oder andere lustige Geschichte ein. Und obwohl man die Fotos online hochgeladen hat, bleiben die privaten Bilder privat und nur den Liebsten vorbehalten. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu Diensten wie Facebook oder Whatsapp werden die Grüße auch Oma und Opa erreichen.

Fotocredit: Korchagin/Shutterstock.com

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