Tipps für Babys ersten Babybrei

Tipps für Babys ersten Babybrei

Für Ihr Baby ist der Babybrei ein neues Erlebnis, auch mit der Konsistenz ist es noch nicht vertraut. Und natürlich möchten Sie genau wissen, was alles in der Breikost enthalten ist. Am besten Sie bereiten ihn selbst zu! Das ist auch für weniger talentierte Köche keine große Herausforderung. Allerdings sollten Sie dabei einige grundlegende Dinge beachten.

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Wie starten Sie?

Aller Anfang ist schwer… Mit einigen Tipps und Tricks aber durchaus zu schaffen! Zu Beginn der Beikost Ernährung ist ein reiner Gemüsebrei die optimale Variante für Ihr Baby.

Nur sollte nicht jedes Gemüse in den ersten Monaten im Brei Verwendung finden, da einige Sorten schwer verdaulich sind bzw. einen hohen Nitratanteil aufweisen. Zwar ist Nitrat an sich harmlos, kann aber durch bestimmte Mikroorganismen, welche bei wiederholtem Erwärmen von Lebensmitteln entstehen können, im Körper zu Nitrit wandeln. Dieses kann krebserregend sein und den Sauerstofftransport Ihres Babys hemmen.

Lassen Sie sich daher Zeit mit der Gemüse-Angewöhnung und üben Sie sich in Geduld! Zu Beginn reichen zwei bis drei Esslöffel Brei vollkommen aus, um den Magen Ihres Sprösslings an Gemüse und Brei zu gewöhnen.

Abhängig von Hunger und Verhalten, können Sie die Menge nach und nach, aber langsam, erhöhen.

 

Achten Sie auf Qualität!

Verwenden Sie für die Zubereitung unbedingt hochwertige, frische Zutaten. Aufgrund der geringen Schadstoffbelastung sind Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau empfehlenswert. In jedem Fall ist es wichtig, Obst und Gemüse gründlich zu waschen!

Auch auf eine ausgewogene Zusammensetzung des Breis sollten Sie achten, damit Ihr Kind alle Nährstoffe bekommt, welche es für seine weitere Entwicklung benötigt. Lediglich eine Mahlzeit aus Obst oder Gemüse alleine liefert zwar Vitamine, jedoch nicht ausreichend Energie. Wie weiter oben bereits erwähnt, sollten Sie nitratreiche Lebensmittel wie Spinat oder Fenchel in den ersten Monaten für den Brei nicht verwenden. Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Baby mit ausreichend Eisen versorgt wird – dieses ist vor allem in Hirse, Erbsen und Linsen enthalten.

 

Die Zubereitung

Im Idealfall sollten Sie das Gemüse am besten dünsten bzw. kurz kochen, damit Vitamine und Vitalstoffe weitgehend erhalten bleiben.

Zu Beginn der Beikost-Einführung sollten Sie zudem die Mahlzeit besonders fein pürieren, damit sich Ihr Baby so an die neue Nahrung gewöhnen kann. Nach einiger Zeit können Sie im Brei auch kleinere Stückchen lassen. Verwenden Sie außerdem kein Salz und keine scharfen Gewürze, da Babys noch sehr empfindliche Geschmacksnerven haben.

Zusätzliche Tipps

Neben allen anderen bereits behandelten Punkten sind auch diese noch wesentlich:

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind in einer entspannten Atmosphäre das Essen kennenlernt,
  • es soll Freude und Spaß daran haben.
  • Optimal ist es, wenn die ganze Familie beim Essen anwesend ist.

Genießen Sie das gemeinsame Essen mit Ihrem Baby am besten zu Mittag oder am Abend. Dann ist ausreichend Zeit und auch Sie sind (hoffentlich) entspannt!

 

Fotocredit: Oksana Kuzmina/Shutterstock.com

 

 

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