Bewusster Umgang mit Süßigkeiten

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Bewusster Umgang mit Süßigkeiten

Von Süßigkeiten können Kinder nie genug bekommen. Aber warum ist das so? Es kann mehrere Gründe haben, warum Kinder von Natur aus Süßes lieben. Fruchtwasser und Muttermilch haben einen süßlichen Geschmack und zählen zu den ersten Geschmackserlebnissen eines Kindes. Die Geschmacksrichtung wurde ihnen also quasi in die Wiege gelegt.

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In der heutigen Zeit gibt es allerdings einen regelrechten Überfluss an Lebensmitteln und so auch an Süßigkeiten. Der richtige Umgang mit Süßigkeiten ist daher unumgänglich, damit weitere gesundheitliche Erkrankungen ausgeschlossen werden können.

Kinder müssen den Umgang mit Süßigkeiten lernen

Süßes einfach zu verbieten ist keine Lösung. Süße Lebensmittel werden dann interessant, wenn diese zur Belohnung, als Trostspender oder zur Bestechung eingesetzt werden. Wenn Süßspeisen und Naschereien hingegen ein fester Bestandteil der Ernährung sind, finden Kinder diese auch weniger interessant.

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In den ersten beiden Lebensjahren ist es noch sinnvoll, Süßes aus dem Ernährungsplan zu verbannen. Früher oder später wird Ihr Kind allerdings mit industriell gezuckerten Speisen in Kontakt kommen. Sie sollten Ihrem Kind daher einen bewussten Umgang mit Süßigkeiten vorleben und das Thema gemeinsam mit ihm besprechen. Stellen Sie gemeinsam Regeln auf, die Ihrem Kind möglichst viel Selbstbestimmung ermöglichen, wo aber das Naschen nicht überhandnimmt.

Sie prägen den Geschmack Ihres Kindes

Durch den Verzehr von gesüßtem Brei oder gezuckerter Milch kann der Geschmackssinn Ihres Babys geprägt werden. Kinder, deren Geschmackssinn süß geprägt wurde, werden später häufiger nach Süßigkeiten verlangen und mehr davon zu sich nehmen.

Aus diesem Grund sollten Sie im ersten Lebensjahr Ihrem Kind keine Speisen mit Honig, Zucker oder anderen Süßungsmitteln zubereiten.

 

Tipps für den Alltag

Weg von den Augen

Bewahren Sie die Süßigkeiten außer Sichtweite auf. Auf eine sogenannte „Süßigkeitenlade“ sollten Sie ebenfalls verzichten, diese ist eine zu große Verführung für Ihr Kind.

 

Kein Snack

Süßigkeiten sind weder ein Ersatz für die Hauptmahlzeit noch sollten sie als Zwischenmahlzeit dienen. Zum Snack zwischendurch eignen sich Dinge wie Obst, Gemüse-Sticks oder auch einmal ein Stück Brot besser als Süßigkeiten.

 

Zucker sparen

Milchreis, Pancakes und Ähnliches sind bei den Kleinen als Mittag- oder Abendessen sehr beliebt. Versuchen Sie aber, solche Speisen nur einmal pro Woche zu servieren. Achten Sie darauf, dass an allen anderen Tagen Ihr Speiseplan ausgewogen und gesund ist.

Bereiten Sie, wenn möglich, die Süßspeisen selbst zu, da Fertiggerichte meist sehr viel industriellen Zucker enthalten.

Beim Backen können Sie ebenfalls Zucker sparen – wenn Sie vorhaben, einen Kuchen zu backen. Reduzieren Sie einfach die Zuckermenge, der Kuchen wird trotzdem gelingen und schmecken!

 

Fotocredit: Dina Uretski/Shutterstock.com

 

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