Durchschlafen – so verhelfen Sie Ihrem Kind zum gesunden Schlaf

Durchschlafen – so verhelfen Sie Ihrem Kind zum gesunden Schlaf

Durchschlafen – so verhelfen Sie Ihrem Kind zum gesunden Schlaf

Das erste Ziel ist erreicht: Ihr Kind schläft ohne Mühe und Probleme endlich ein. Doch schläft es auch durch? Etwa ein Drittel aller Babys meldet sich ab dem dritten Lebensmonat nachts so gut wie gar nicht mehr. Zwei Drittel der restlichen Eltern werden bei dieser Nachricht wehmütig werden, denn ihr Kind hält noch nichts vom Durchschlafen. Dass Ihr Kind noch nicht durchschlafen möchte, ist jedoch vollkommen normal. Sie haben es nicht verwöhnt und nicht verzogen – das Kind muss das Durchschlafen einfach erst noch erlernen.

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  • Wie komm ich als Elternteil mit den Schlafunterbrechungen klar?
  • Wie sinnvoll ist vor- und nachschlafen?
  • Wie kann ich meinem Kind dazu verhelfen endlich durchzuschlafen?

Wie komm ich als Elternteil mit den Schlafunterbrechungen klar?

Natürlich kann das Kind nichts dafür, dass es nicht durchschlafen kann. Aber für die Eltern ist diese Tatsache oftmals sehr ermüdet. Jede Nacht auf ein Neues schlurft man schlaftrunken in das Kinderzimmer und versucht das Kind wieder zum Einschlafen zu bewegen. Das Kind möchte Sie nicht ärgern oder Grenzen abstecken – es kann einfach nichts dafür, dass es wach wird. Dies verhält sich ähnlich wie mit dem Laufenlernen. Es ist ein Training erforderlich. Auch Kinder im zweiten Lebensjahr werden häufig des Nachts wach und suchen nach Kontakt. Doch wie kommen Eltern damit klar?

Kleiner Tipp: es hilft nichts, wenn wir ungnädig sind oder unseren Unmut ständig über die Situation kundtun. Davon wird es leider auch nicht besser. Wie wäre es, wenn Sie die nächtlichen Schlafunterbrechungen einfach als gar nicht so schlimm, sondern normal empfinden? Das Ziel ist nicht um jeden Preis das Kind zum Durchschlafen zu bewegen, sondern sich das Leben so einfach wie möglich zu gestalten.

 

Durchschlafen

Wie sinnvoll ist vor- und nachschlafen?

Viele Kinder haben schnell ihre längste Durchschlafphase in der Nacht und werden schließlich in immer kürzeren Abständen wach. Dennoch gilt: wer total übermüdet ist, muss auch wie das Kind einige Stunden vor- oder nachschlafen. Nutzen Sie daher, wenn möglich auch die Mittagsruhe Ihres Kindes und legen Sie die Beine hoch. Versuchen Sie ebenfalls abends früher schlafen zu gehen, so können Sie gestärkt die Nacht überstehen.

Wie kann ich meinem Kind dazu verhelfen endlich durchzuschlafen?

Die schlechte Nachricht zuerst: man kann ein Kind nicht zum Durchschlafen zwingen. So gut Sie sich auch bemühen werden, wenn ein Kind nicht die nötige Reife aufweist, wird es auch nicht durchschlafen können. Für diese nötige Reife ist die fortgeschrittene Entwicklung des Gehirnes von Nöten. Kleiner Trost: irgendwann schläft jedes Kind durch, aber das hat etwas mit Individualität zu tun.

Können Eltern nichts für das Kind tun?

Natürlich können Sie diesen Vorgang unterstützen. Lassen Sie Ihr Kind schon früh spüren, dass es seinen Unterschied zwischen Tag und Nacht gibt. Daher sollten Sie tagsüber nicht übertrieben leise sein, sondern ruhig den Haushalt durchführen, sich normal mit ihrem Partner oder den Geschwisterkindern unterhalten – auch beim Mittagsschlaf. Nachts hingegen sollte es dunkel und leise sein. Auch beim Wickeln und Füttern sollte dies die Devise sein: reden Sie nicht viel mit dem Kind, sondern führen Sie die Tätigkeiten im Dämmerlicht und mit ruhiger, sanfter Stimme durch. Es sollte auch nachts nicht gespielt werden. Dafür ist der Tag gedacht. Mit diesen einfachen Tipps wird Ihr Kind schnell erkennen, was am Tage und was in der Nacht geschieht.

Nachwort:

Der Autor dieses Artikels ist kein Theoretiker, sondern Mutter eines vierjährigen Sohnes und einer einjährigen Tochter.

Fotocredit: Sea Wave, YoulaAngel /Shutterstock.com

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