Eltern-Kind-Beratung

Eltern-Kind-Beratung

Die Eltern-Kind-Beratung ist ein umfangreiches Gebiet, auf dem sich viele Angebote, wenn auch nicht immer unter diesem Begriff, finden lassen. Doch sind die Angebote eben auch nicht immer das, was man sucht. Vielleicht sollte man schon beim Suchen im Internet genauer angeben, was man braucht.

Eltern-Kind-Beratung – medizinische Themen

Breiten Raum bei der Eltern-Kind-Beratung nimmt das Thema Kinderkrankheiten ein. Angefangen von den typischen Kinderkrankheiten, die nur für die „Erst-Eltern“ mit Überraschungen verbunden sind – „Zweit-“ und „Dritt-Eltern“ haben da schon Gelassenheit gelernt – bis hin zu speziellen psychologischen Themen können da eine Rolle spielen. Erste Informationen gibt es dazu ja schon während der Schwangerschaft. Und auch danach ist durch die vorgesehenen ärztlichen Untersuchungen eine ärztliche Betreuung sichergestellt.

Doch manchmal reicht das nicht. Da gibt es ein spezielles Thema, das interessiert und über das man mehr wissen möchte oder zu dem man eventuell auch andere Meinungen, als die des Kinderarztes hören möchte. Ein Tipp: nicht nach Eltern-Kind-Beratung, sondern nach der Krankheit oder dem Begriff suchen, um den es geht. Denn das Internet weiß im Prinzip alles, auch wenn nicht immer alles Wissen auch richtig ist.

Eltern-Kind-Beratung – die Erziehung

Das zweite große Gebiet mit Beratungsbedarf, und das für alle Eltern, ist die Erziehung. Da kann das erste, und das zweite Kind völlig problemlos sein, aber beim dritten gibt es einfach Probleme. Und die, gilt es im Interesse von Eltern und Kind zu lösen und nicht einfach vor sich her zu schieben. Dazu wäre eine Eltern-Kind-Beratung nützlich. Vielleicht gibt es so etwas bei Diakonie und Caritas? Auch andere Organisationen, die sich speziell um das Eltern-Kind-Verhältnis kümmern, haben eventuell ein entsprechendes Beratungsangebot im Programm, bieten Kurse oder Informationsabende an oder informieren durch Broschüren und Bücher.

Solche Fragen können ja auch andere Eltern interessieren. Warum sie also nicht bei einem Eltern-Kind-Treff ansprechen oder eine Eltern-Kind-Gruppe besuchen, wo das ebenfalls Thema ist?

Kindergarten und Schule

Auch diese Institutionen sollte man nicht vergessen. Einmal kann es, speziell im Kindergarten, ebenfalls Vorträge und Informationsabende zu derartigen Themen geben. Zum anderen haben aber ErzieherInnen und LehrerInnen Erfahrung auf diesem Gebiet. Die kann man sich im Einzelgespräch zunutze machen. Man kann sich auch an spezielle, besonders erfahrene Betreuer wenden, deren Adresse man über diese Institutionen in Erfahrung bringen kann. Das kann durchaus auch in einer anderen Einrichtung sein, die sich speziell um Kinder kümmert, die den Eltern bei der Erziehung Kummer bereiten. Es muss ja nicht gleich ein Kinderheim sein, das man mit der Lösung der Probleme betraut.

Fotocredit: Tom Wang/Shutterstock.com

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