schreiendes Baby

Habe ich ein Schreibaby?

Habe ich ein Schreibaby?“ ist die verzweifelte Frage von Eltern, deren Kleines oft stundenlang schreit und durch nichts zu beruhigen ist. Ab wann gilt ein Baby als Schreibaby? Und was kann man tun, um das Kleine zu beruhigen?

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Was ist ein „Schreibaby“?

Wie so oft, wenn es um Begriffsklärungen geht, ist auch die Bezeichnung „Schreibaby“ nicht eindeutig definiert. Allgemein gilt, dass ein Baby, das bis zu zweieinhalb Stunden am Tag schreit, nicht als Schreibaby bezeichnet wird. Nach neuesten medizinischen Erkenntnissen schreien 20-25 Prozent aller Babys aber häufiger und länger und gelten damit als „Schreibabys“.

 

Warum schreit mein Baby?

Ein Baby hat keine andere Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen! Fühlt es sich unwohl, hat es Schmerzen, leidet es an Einsamkeit oder Langeweile, kann es sich nur durch Schreien bemerkbar machen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass das Schreien von Babys so durchdringend ist, dass man es – zumindest über längere Zeit – nicht ignorieren oder überhören kann. Das Baby ist ein „Mängelwesen“: Es kommt unreif zur Welt und ist ganz und gar auf die Fürsorge der Erwachsenen angewiesen. Und die fordert es lautstark ein, um überleben zu können.

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Habe ich ein Schreibaby?

Warum ist mein Kind ein Schreibaby?

Babys spüren intuitiv, wenn etwas nicht stimmt. Stress, Unwohlsein und Streit der Eltern übertragen sich oft direkt auf das empfindliche Sensorium des Kindes. Aber auch ein fehlender Rhythmus im Tagesablauf oder ein unpassender Schlafplatz können die Ursachen für anhaltendes Schreien sein.

 

Mein Kind ist ein Schreibaby: Was kann ich tun?

Der erste Schritt führt Sie zum Kinderarzt, der organische Ursachen für das häufige Schreien ausschließen wird. Ist Ihr Baby völlig gesund und schreit trotzdem häufig, wenden Sie sich an eine Schreiambulanz in Ihrem Krankenhaus. Sie erfahren psychologische Unterstützung und erhalten Tipps, wie Sie die Zeit mit dem Schreibaby überstehen. Nur wenige Kinder schreien nach den ersten drei bis vier Monaten weiter.

 

Autor: Redaktion / Sabine

Fotocredit: FamVeld, Chaprakova Anastasia /shutterstock.com

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