Frau verwendet Insektenschutzspray bei Teich

Insektenschutz

Neben Schutzimpfungen, empfiehlt sich bei Reisen in den Süden auch Insektenschutz, um das Risiko von Infektionen zu minimieren. Aber auch in nördlicheren Breitengraden, können Gelsen lästig werden, und Schutzmaßnahmen den Aufenthalt im Freien angenehmer machen.

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Insektenschutzmittel zum auf der Haut tragen, werden Repellents genannt. Sie sollen bewirken, dass die Stechmücke den menschlichen Geruch nicht wahrnehmen kann und so ihr Opfer nicht findet. Repellents gibt es natürlicher oder synthetischer Form. Die natürlichen, ätherischen Öle aus Eukalyptus oder Lavendel wirken dabei nicht so stark und anhaltend wie die künstlich hergestellten Mittel, und sind für die Tropen nicht geeignet.

 

Insektenschutz

Wie bei Medikamenten auch, sollte man bei der Anwendung die Gebrauchsanweisung beachten, und bei Kindern darauf achten, ob das jeweilige Mittel auch für die Anwendung bei Kindern geeignet ist. Auch kann die Wirkung der Mittel zwischen unterschiedlichen Mückenarten variieren. Das Mittel nicht direkt auf die Haut sprühen, sondern zuerst auf die Hände und dann am Körper verreiben, da ansonsten viel in die Luft verloren geht. Die Hände von Kindern sollte man aussparen, da diese bald ihre Hände in den Mund stecken. Sollen Sonnenschutz- und Insektenschutzmittel gleichzeitig angewandt werden, trägt man zuerst das Sonnenschutzmittel auf und lässt es einwirken. Nach einer halben Stunde ist dann der Insektenschutz dran. Wenn die Gelsen-Gefahr vorüber ist, sollte das Mittel sobald als möglich abgewaschen werden.

Auf Kleidung entfalten Repellents keine Wirkung, für diese gibt es Wirkstoffe wie Permethrin, die nach Imprägnierung etwa einen Monat lang vorhalten. Eine Alternative dazu ist stichfeste Kleidung, die so stark gewebt ist, dass Stechmücken kein Durchkommen finden. Allerdings sind diese Kleidungsstücke auch wärmer, da weniger Luft ausgetauscht wird. In jeden Fall sind helle, weite und lange Kleidungsstücke empfehlenswert.

Für Daheim gibt es Insektenschutzgitter für die Fenster und ein Moskitonetz für das Bett, das ebenfalls mit Anti-Gelsen-Spray behandelt werden kann. Stehendes Wasser im Garten, wie zum Beispiel Regenwasser in leeren Blumentöpfen, bietet ideale Brutbedingungen für Gelsen; regelmäßiges Ausleeren beugt vor. In der Regenwassertonne senkt ein Tropfen eines seifenhaltigen Mittels die Oberflächenspannung des Wassers so weit ab, dass Gelsen nicht mehr darin brüten können. Gelsenstecker belasten auch Menschen, weshalb sie nicht unter Anwesenheit von Kindern eingesetzt werden sollten. Außerdem empfiehlt es sich, nach Gebrauch gut zu lüften.

 

Foto: benhammad, mycteria /shutterstock.com

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