Job und Kinder

Wenn Mütter von zu Hause aus arbeiten

Wenn Mütter von zu Hause aus arbeiten, haben sie einen wesentlichen Vorteil gegenüber allen anderen berufstätigen Müttern. Sie sind für das Kind erreichbar und können sich jederzeit um es kümmern – wenn dies der Job erlaubt. Das ist allerdings nicht immer der Fall, aber doch in den meisten Fällen.

Manche Tätigkeiten brauchen absolute Ruhe und Konzentration. Da ist natürlich ein schreiendes Baby nicht brauchbar. Wenn der Beruf mit Kundenverkehr verbunden ist, gibt es Termine. Ein Baby hält sich aber nicht an Termine und hat auch dann Hunger, wenn eigentlich der Besucher betreut werden müsste. Das sind dann Schwierigkeiten, mit denen sich mehr oder weniger gut fertig werden lässt.

Geht es gut, wenn Mütter von zu Hause arbeiten?

Das geht nur dann gut, wenn sich die Tätigkeit mit Familie und Kind vereinbaren lässt. Die Spielräume sind recht groß. Doch gibt es auch Gründe, die auch einer Mutter, die von zu Hause aus arbeitet, nahe legen könnten, auch bei der häuslichen Tätigkeit eine Familienpause einzulegen.

Es hängt auch vom Kind ab. Manche Kinder sind so pflegeleicht, dass sie die Mutter bei ihrer Tätigkeit überhaupt nicht stören. Andere wiederum brauchen so viel Aufmerksamkeit, dass die Mutter nur wenige Stunden Zeit hat, um sich ihrer Arbeit zu widmen. Das kann man nicht im Voraus wissen. Gut, wenn dann die häusliche Tätigkeit doch etwas flexibel gestaltet werden kann.

 

Wenn Mütter von zu Hause aus arbeiten

Vorteile der Heimarbeit

Wenn Mütter von zu Hause aus arbeiten können, dann sollten sie das durchaus auch weiterhin tun. Sie können sich ihre Arbeitszeit in der Regel frei einteilen und können sich so perfekt an den Rhythmus des Kindes mit Schlafen und Wachen anpassen, und sie können ebenso flexibel die Kindergarten- und Schulzeiten nutzen.

Eventuell ist zwar eine Anpassung erforderlich, und vielleicht wird eine Arbeit auch einmal nicht ganz so schnell fertig wie gewünscht. Doch ist dies für beide Seiten, sowohl für die Mutter wie für den Arbeitgeber, eine gute Lösung, die flexibel gehandhabt werden sollte. Für den Arbeitgeber ist der Vorteil, dass er keine Ersatzkraft während der Elternzeit braucht. Dazu erhält er sich auch eine wertvolle Arbeitskraft, die meist mit großer Motivation bei der Sache ist und vor allem auch kompetent bleibt.

Für die Mutter ist dies ebenfalls ein Vorteil. Sie hat keine Familienpause, die sich dann zu beruflichem Rückschritt entwickelt. Die beruflichen Kenntnisse bleiben voll erhalten, und eine mehr oder weniger umfangreiche Einarbeitung, möglicherweise auch noch an einem neuen Arbeitsplatz, entfällt.

Fotocredit: Kaspars Grinvalds, Spectral-Design /Shutterstock.com

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