Schlafendes Baby

Rituale beim zu Bett gehen mit Baby

Rituale beim zu Bett gehen mit Baby helfen Eltern und dem Kind, rasch und unkompliziert in den Nachtschlaf zu finden. Säuglinge haben noch keinen fixen Tag-Nacht-Rhythmus und benötigen auch in der Nacht mehrere Mahlzeiten. Bis zu sechzehn Stunden schläft ein Neugeborenes. Immer wieder wird der Schlaf unterbrochen, da der Säugling Hunger hat und dies auch kundtut. Für die junge Mutter und den jungen Vater ist gerade die erste Zeit nach der Geburt sehr anstrengend, leiden sie doch meist unter Schlafmangel. Deshalb sollten sie so bald wie möglich Rituale beim zu Bett gehen mit Baby einführen, damit das Kind nach einem gewissen Rhythmus seine Mahlzeiten zu sich nimmt und schläft.

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Gerade rund um das Schlafverhalten von Neugeborenen haben junge Eltern viele offene Fragen. Die begleitende Hebamme steht mit Tipps und Tricks für Rituale beim zu Bett gehen mit Baby helfend zur Seite. Der Austausch mit Gleichgesinnten in Babygruppen hilft Müttern und Vätern. Sie merken, sie sind nicht alleine mit ihrem Problem. Je mehr Informationen rund um das Thema Schlafverhalten und Rituale bekannt sind, umso einfacher und unkomplizierter gehen junge Eltern mit Babys Schlaf um.

  • Schlafverhalten eines Säuglings
  • Ab wann durchschlafen?
  • Einschlafrituale für einen entspannten Schlaf
  • Was tun bei Problemen?

Schlafverhalten eines Säuglings

Ein Neugeborenes hat ein großes Bedürfnis nach Schlaf. Bis zu sechzehn Stunden schläft das Baby. Unterbrochen von Mahlzeiten, nutzt es die Zeit des Schlafes zur Regeneration. Während des Schlafs durchläuft das Kind mehrere Phasen. Nach dem Einschlafen gleitet es in einen leichten Schlafzustand. Nun wechseln sich Tiefschlafphasen und REM-Phasen (Rapid Eye Movement) ab. Diese REM-Phasen sind die Zeiträume, in denen das Kleinkind träumt und Erlebtes im Schlaf verarbeitet. Bis zu fünf Mal wiederholen sich die einzelnen Phasen während eines Schlafzyklus von vierundzwanzig Stunden.

Ab wann durchschlafen?

Bereits von Beginn an sollten junge Eltern darauf achten, einen geregelten Rhythmus in Bezug auf essen und schlafen vorzugeben. Die meisten Babys lernen mit dem Alter von sechs Monaten, die Nachtruhe zum Schlafen zu nutzen. Tagsüber werden noch ein bis zwei Nickerchen zur kurzfristigen Erholung benötigt. Doch mit dem Durchschlafen verhält es sich ähnlich wie mit dem Trockenwerden oder dem Laufen lernen. Jedes Kind ist individuell und manche lernen es früher, manche erst später. Doch irgendwann schläft jedes Baby die Nacht über durch.

 

Rituale beim zu Bett gehen mit Baby

Einschlafrituale für einen entspannten Schlaf

Rituale beim zu Bett gehen mit Baby helfen sowohl Eltern als auch dem kleinen Kind, sanft und ohne Stress abends in den Schlaf zu finden. Eine Vielzahl an Ritualen beim zu Bett gehen mit Baby stehen zur Auswahl. Je nach persönlicher Vorliebe wählen junge Mütter und Väter das passende Einschlafprozedere für sich und ihren Nachwuchs aus:

  • allabendliches Bad
  • Schlafanzug anziehen
  • Zähne putzen und Windel wechseln
  • Vorlesen oder Vorsingen mit gemeinsamen Kuscheln
  • Energie abbauen durch Hüpfen und Springen
  • Herumtragen des Babys und Körperkontakt beruhigen
  • eine Spieluhr lädt zum Einschlafen ein

Der immer gleiche Ablauf gibt dem Baby Sicherheit. Viele kleine Kinder gewöhnen sich sehr raschl an ihr persönliches Ritual beim zu Bett gehen mit Baby und verlangen Abend für Abend danach. Auch auf die Eltern können die Einschlafrituale eine beruhigende Wirkung ausüben, sie lösen sich vom Alltagsstress und schalten ein wenig ab.

Was tun bei Problemen?

Doch nicht immer sind Rituale beim zu Bett gehen mit Baby hilfreich. Übersehen junge Eltern den richtigen Zeitpunkt zum Einschlafen, sind Kinder nach dem abendlichen Einschlafritual putzmunter oder – im schlimmsten Fall – todmüde, können aber nicht mehr einschlafen. Deshalb dürfen Rituale beim zu Bett gehen mit Baby auch nicht zu lange dauern. Ein müdes Kind sollte schlafen dürfen.

Schläft das Kleinkind nicht sofort ein, dürfen es die Eltern nicht gleich wieder aus dem Gitterbett heben. Bleiben Sie in der Nähe, geben Sie dem Kind Sicherheit. Streicheln sie es, lassen Sie es wissen, dass es nicht alleine ist. Aber jedes Baby muss lernen, alleine einzuschlafen. Denn auch in der Nacht wacht das Neugeborene mehrmals auf und es muss lernen, alleine wieder in den Schlaf zu finden.

Rituale beim zu Bett gehen mit Baby können sowohl den Eltern als auch dem Kind Sicherheit geben. Alle Familienmitglieder genießen die gemeinsame Zeit am Abend und möchten auf den routinierten Ablauf nicht mehr verzichten. So ist das Ein- und Durchschlafen beim Baby schon bald kein Thema mehr für die Jungfamilie.

Fotocredit: Mariia Golovianko, wk1003mike/Shutterstock.com

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