Rotavirus

Rotaviren beim Baby

Rotaviren beim Baby zählen zu den häufigsten Erregern einer Durchfallerkrankung. Rund 100 Millionen Menschen sind jährlich davon betroffen. Da Kleinkinder ein teilweise noch sehr schwaches Immunsystem haben, leiden sie bis zu einem Alter von ungefähr zwei Jahren besonders häufig darunter. Die Rotaviren übertragen sich überaus schnell, meist geschieht das durch eine Schmierinfektion – wenn man mit dem Stuhl in Berührung kommt. Seltener ist eine Tröpfcheninfektion.

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Woran erkenne ich Rotaviren beim Baby?

Zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der Symptome vergehen zwischen einem halben und vier Tage. Infolgedessen kommt es dann zu Fieber, Erbrechen und zu Durchfall, dieser hat eine sehr wässrige Konsistenz. Oft haben die Kinder aufgrund der Erkrankung auch keinen Hunger mehr und werden von Bauchschmerzen gequält. Wegen dem übermäßig häufigen Erbrechen und dem Durchfall verliert das Baby viel Flüssigkeit – dieser Verlust kann sehr gefährlich werden. Leidet Ihr Kind stark unter diesen Beschwerden, müssen Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Umso jünger das Baby ist, desto schlimmer ist auch eine Infektion mit Rotaviren. Erwachsene verkraften eine Erkrankung weitaus besser und oft sogar unbemerkt.

 

Rotaviren beim Baby

Rotaviren beim Baby behandeln

Je nachdem, wie sehr Ihr Baby vom Durchfall betroffen ist, können Sie es gegebenenfalls auch selbst zu Hause behandeln. Achten Sie stets darauf, dass Sie Ihrem Schatz ausreichend Flüssigkeit zuführen – bevorzugen Sie ungesüßte Getränke und Tees. Kindern die schon feste Nahrung bekommen, kann man mit Bananen und Zwieback gut weiterhelfen. Diese Speisen haben stopfende Eigenschaften.

Essentiell ist es auch, dass Sie die Rotaviren beim Baby durch Hygiene-Maßnahmen bekämpfen. Jede Person, die mit dem infizierten Baby in Berührung kommt sowie das Kind selbst, müssen sich mehrmals die Hände waschen. Setzen Sie auf Desinfektionsmittel und Textilien, die sich auskochen lassen. Bei schwerwiegenderen Fällen ist es unumgänglich, professionellen Rat von einem Arzt einzuholen. Dieser kann Ihnen geeignete Medikamente verschreiben und Ihnen sagen, wie Sie vorzugehen haben.

Vorbeugung ist möglich

Die am meisten besprochene Lösung, um den Rotaviren beim Baby vorzubeugen, ist die Impfung. Es handelt sich dabei um eine Schluckimpfung, wodurch der Körper eine Immunität gegen die gefährlichen Viren entwickelt. Diese hält aber höchstens drei Jahre an. Die Meinungen bezüglich der Wirksamkeit solcher Impfungen gehen aber stark auseinander. Informieren Sie sich daher ausgiebig, bevor Sie sich für eine derartige Behandlung entscheiden um den Rotaviren beim Baby den Kampf anzusagen.

Fototcredit: Kateryna Kon, Oksana Kuzmina /Shutterstock.com

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