Schlafstörungen bei Kleinkindern

Schlafendes Kind

Schlafstörungen bei Kleinkindern

Schlafstörungen bei Kleinkindern nerven die Eltern. Endlich ist das Babyalter vorbei, und das Kind schläft endlich die Nacht durch, und jetzt ist dies doch nicht der Fall. Dafür gibt es verschiedene Ursachen, und es gibt Möglichkeiten, sie zu vermeiden.

Zunächst einmal ist ein „Gutenacht-Ritual“ für das Kleinkind ein sehr beruhigendes Element. Und Ruhe ist zum Einschlafen erforderlich. Wenn das Kleinkind kurz zuvor noch ein Fernsehprogramm mit schrecklichen Bildern eines Unfalls gesehen hat, darf man sich über Schlafstörungen nicht wundern. Auch wenn es regelmäßig erst zu einem späteren Zeitpunkt ins Bett gebracht wird und jetzt plötzlich früher schlafen soll, wird dies nur selten funktionieren. Nichts ist besser geeignet, Schlafstörungen bei Kleinkindern zu vermeiden, als ein immer gleiches und meist auch erwartetes „Gutenacht-Ritual“.

Singen oder Vorlesen?

Je nach dem Alter des Kindes kann das eine Gutenacht-Geschichte sein, die Vater oder Mutter vorliest. Keine langen und aufregenden Stücke natürlich, und es kann auch ein Gutenacht-Lied sein. Wie wäre es mit einem Nachtgebet? Und ein Gutenacht-Kuss sollte schon sein, und meist sind da sogar beide Eltern gefragt. Ohne schläft sich eben viel schlechter.

Selbstverständlich ist meist auch ein Kuscheltier, das unbedingt mit im Bettchen sein muss. Wenn das fehlt – das ist schrecklich. Da muss unbedingt gesucht werden, sonst ist Einschlafen nicht möglich.

Ursachen für Schlafstörungen bei Kleinkindern

Zunächst einmal muss sich das Kind daran gewöhnen, dass es allein in einem Zimmer schläft. Die Nähe der Eltern fehlt. Das ist auch gut so, denn auch die Eltern haben einen ungestörten Schlaf verdient. Doch kann dies für das Kleinkind mit Unsicherheit und Angst verbunden sein. Da hilft es nicht, einfach das Licht auszumachen. Ein unausgeschlafenes Kind, das dann den ganzen Tag quengelt, wäre die Folge – falls es sich überhaupt so weit beruhigt, dass es sich diese Behandlung gefallen lässt.

Da muss man Rücksicht nehmen. Zunächst einmal sollte das Kleinkind wissen, wo es die Eltern findet, und es sollte auch die Möglichkeit haben, sie aufzusuchen. Dazu braucht es Licht, denn Furcht im Dunkeln ist eigentlich ganz natürlich. Doch sollte man nicht ein Deckenlicht oder eine andere helle Lichtquelle brennen lassen. Besser ist ein Nachtlicht, das nur wenig Helligkeit verbreitet.

Auch an ein offenes Fenster, das Verkehrslärm ins Kinderzimmer lässt, oder etwa die Scheinwerfer von Autos, die auf der Straße vorbeifahren, können ursächlich für Schlafstörungen sein.

Dass Schlafstörungen auch Folge eines Infektes oder einer anderen Erkrankung sein können, versteht sich von selbst. Doch da muss die Ursache behandelt werden. Dann verschwinden die Schlafstörungen von selbst.

Fotocredit: spass/Shutterstock.com

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