Tipps für ein angenehmes Babybad

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Tipps für ein angenehmes Babybad

Die meisten Babys lieben baden. Sie finden hier nicht nur Entspannung – auch das Planschen bereitet Freude und Spaß. Dennoch sind auch hier Vorbereitungen zu treffen, damit das Babybad nicht nur für das Baby stressfrei wird, sondern auch für Sie. Legen Sie bereits vor der eigentlichen Prozedur alles bereit, was Sie benötigen. Denn eines ist Fakt: Lassen Sie Ihr Kind niemals allein in der Badewanne – auch nicht für eine Sekunde. Damit Sie sich vollkommen auf Ihr Kind konzentrieren können, sollten Vorkehrungen bereits vor dem eigentlichen Badevergnügen getroffen werden.

 

Was benötige ich für ein angenehmes Babybad?

Verschiedene Utensilien sind wichtig für ein krönendes Babybad – andere Dinge sind hingegen zwar nützlich, aber nicht zwangsläufig notwendig. Wichtig sind jedoch vor allem

  • ein Badetuch
  • ein Waschlappen
  • Eventuell ein Badezusatz
  • ein Badethermometer
  • Bodylotion
  • Frische Windeln und Kleidung

Liegen all diese Dinge bereit, können Sie das Wasser in die Badewanne einlassen. Eine optimale Temperatur ist 37° Celsius. Zur Kontrolle dient das Badethermometer oder ein wasserdichtes, digitales Fieberthermometer. Verlassen Sie sich jedoch nicht auf Ihr eigenes Temperaturempfinden an den Händen. Diese können durch jahrelange Nutzung und äußere Einflüsse durchaus trügerisch sein. Schließen Sie weiterhin alle Fenster und Türen, damit die Raumtemperatur gleich bleibt und kein Durchzug herrscht. Eine Raumtemperatur von 23° – 24° Celsius ist optimal.

 

Welche Pflegeprodukte sind nützlich?

Bei Neugeborenen sollte man bestmöglich auf sämtliche Badezusätze verzichten. Kinderärzte und Wissenschaftler wissen, dass diese Zusätze durchaus maßgeblich für Ausschläge, Erkrankungen oder Allergien sein können und raten daher den Eltern oftmals von Pflegeprodukten ab. Wenn dennoch Badezusätze verwendet werden sollen, so achten Sie darauf, dass keine Duft- oder Konservierungsstoffe in den Badezusätzen enthalten sind. Auch Shampoos sind nicht notwendig. Greifen Sie erst zu diesen Pflegeprodukten, wenn das Kind auch einen richtigen Haarschopf hat.

Sinnvolle Tipps:

  • Badezusätze für Babys sollten möglichst rückfettend sein, damit die junge Säuglingshaut nicht austrocknet. Neigt Ihr Baby außerdem zu trockener Haut, so ist ein Mandel- oder Weizenkeimöl ein optimaler Badewannenzusatz.
  • Babyseife ist für alle Körperbereiche einsetzbar und ersetzen sowohl Duschgel als auch Shampoo.
  • Shampoos brauchen kleine Babys nicht  – erst bei ausreichendem Haarwuchs kann auf spezielle Babyshampoos zurückgegriffen werden.
  • Babyöl oder Babylotion pflegt die Babyhaut. Nach dem Baden ist die Lotion jedoch nicht nur pflegend für die empfindliche Haut, auch die Massage wird Ihr Kind garantiert genießen.

Was ist sinnvoller – Badewanne oder Badeeimer?

Die Badewanne für Babys ist seit Jahrzehnten der Klassiker – in den letzten Jahren wurde jedoch der Badeeimer auch immer beliebter. In Hockhaltung wird das Baby in den Eimer eingetaucht, so dass es sich nahezu wie in den Mutterleib zurückversetzt fühlt. Ungeschlagener Vorteil: Hier kann im Gegensatz zur Badewanne das Baby nicht wegrutschen.

Viele Babys, welche in der Badewanne lauthals schreien und nicht zu beruhigen sind, fühlen sich in dem Badeeimer durchaus wohler.  Weiterhin benötigt er weniger Wasser als eine Wanne und ist leichter zu verstauen.

Vorsicht: Verwechseln Sie den Badeeimer nicht mit einem haushaltsüblichen Wischeimer. Dieser hat bei Weitem nicht die erforderliche Standfestigkeit und ist zusätzlich mit Gefahren wie scharfkantigem Rand und gefährlichen Henkeln versehen. Um die Verletzungsgefahr zu umgehen, ist ein vorgesehener Badeeimer auf jeden Fall vorzuziehen.

Egal ob eine Badewanne oder ein Badeeimer – sorgen Sie für sich und Ihr Baby für eine angenehme und wohlige Atmosphäre, damit das Badeerlebnis immer positiv und niemals stressig vollzogen werden kann.

 

 

Fotocredit: FamVeld/Shutterstock.com

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