Funktionelle Verdauungsbeschwerden bei Babys

Funktionelle Verdauungsbeschwerden bei Babys

Funktionelle Verdauungsbeschwerden bei Babys

Koliken, Spucken, Erbrechen und Verstopfung sind die häufigsten funktionellen Verdauungsbeschwerden bei Babys im ersten Lebensjahr, die aber sehr erfolgreich gelindert werden können. Um Rat wenden Sie sich an Ihren Pädiater oder Pharmazeuten in der Apotheke.


Die häufigsten Verdauungsbeschwerden bei Babys sind Koliken (Krämpfe, Blähungen), die von einem untröstlichen Weinen der Babys begleitet werden.

Wenn dieses Weinen länger als 3 Stunden pro Tag und mehr als 3 Tage dauert, können wir von Koliken sprechen. Die Ursachen sind bis jetzt unklar, doch es besteht eine Verbindung zwischen dem Erscheinen von Koliken und der Menge von unverdauter Lactose. Sie können Ihrem Baby mit einer angepassten Ernährung – Säuglingsmilchnahrung mit einem geringeren Lactosegehalt, die das Vorkommen von Koliken und Blähungen vermindert, helfen.

 

Ist mein Baby satt? Hat es genug gegessen? Wird es an Gewicht zu nehmen?

Die funktionelle Verdauungsbeschwerde, bei der der Mageninhalt sofort oder kurz nach der Mahlzeit zurück in den Mund fließt, wird Spucken genannt. Eine bedeutende Rolle bei der Verminderung von Spucken spielt die Sämigkeit der Nahrung. Wie kann man eine Säuglingsmilchnahrung sämiger machen? Eine der Lösungen ist die Verwendung von speziell angepasster Milchnahrung für Babys, die unter Spucken leiden. Diese wird erst im Magen, aufgrund des sauren pH-Werts, sämiger, so wird das Trinken nicht erschwert und die Nahrung bleibt im Magen, womit das unerwünschte Spucken verhindert wird.

 

Wann sprechen wir bei Babys über Verstopfung und wie kann dieser entgegengewirkt werden?

Wenn das Baby eine Stuhlgang von weniger als 2x/Woche hat. Wenn der Stuhl des Babys härter ist, das Ausscheiden erschwert oder sogar schmerzhaft ist, wobei sich auf der Stuhloberfläche auch Blut finden kann. Die möglichen Ursachen einer Verstopfung sind eine falsche oder unangepasste Ernährung, ein zu geringer Flüssigkeitsausgleich oder die Folge gewisser Arzneien. Bei gestillten Kindern empfiehlt es sich, die Ernährung der Mutter zu regeln. Bei Kindern, die nicht gestillt werden, sollte man von einer universellen zu einer speziellen Milchnahrung für Babys mit Verstopfung wechseln. Diese ist auf eine natürliche Weise wasserbindend, erweicht damit den Stuhl und erleichtert so das Ausscheiden.

 

Fotocredit:  LeManna/Shutterstock.com

Keine Kommentare

Kommentarbereich ist geschlossen.

Meist gelesene Beiträge