Was macht meinem Baby besonders Spaß?

Spaß

Was macht meinem Baby besonders Spaß?

Kuscheln, strampeln, tanzen, lachen – all dies sind Dinge, die ein Kind braucht und die ihm besonders Freude und Spaß bereiten. Das Kind liebt es die Bewegung zu trainieren, die Geborgenheit von Mama und Papa zu spüren oder das Essen mit Händen und Füßen zu genießen. Es gibt für ein Baby viel zu entdecken – gehen Sie mit auf Entdeckungsreise!

So schön ist die Bewegungsfreiheit

Auf einer Kuscheldecke ist es natürlich am Schönsten: befreit vom Strampler und der strammen Windel – für Babys ist es das Größte ohne lästige Klamotten seinen Körper kennen zu lernen. Das Gefühl für verschiedenste Dinge wird trainiert und das Kind entdeckt, was es alles mit seinem Körper machen kann. Die weiche Decke fühlt sich ganz anders an als die Babyschale oder die Arme von Mama oder Papa. Die Rassel liegt ganz nah bei mir, wenn ich weiter strampele, dann komm ich sicher an sie heran. Babys trainieren ihre Muskeln so lange bis das Körpergefühl wächst, sich drehen und wenden funktioniert und alsbald das Robben und Krabbeln viel interessanter wird. All dies ist maßgeblich um später auch sitzen und laufen zu lernen.

Wo ist Mama?

Bereits in den ersten Tagen lernt das Baby folgendes: ich brauch nur einen kleinen Laut zu geben und schon ist Mama da. Dieses Vertrauen wächst von Kind zu Mutter nun ständig und das mit jedem Tag ein bisschen mehr. Das Kind spürt auch instinktiv: auf Mama und Papa kann ich mich verlassen. Diese Bindung wächst weiter in den ersten Jahren und ist maßgeblich für die spätere Entwicklung des Kindes. Kinder, welche sich sicher und geborgen fühlen, sind neugierig und haben auch viel Spaß am Lernen.

Essen ist so lecker

Auch wenn sich die ersten Breimahlzeiten für viele Babys als lästig erweisen und die meisten Eltern schon die Hoffnung aufgeben wollen, so sei doch eins gesagt: nicht kapitulieren! Wenn die Kleinen erstmal den Dreh raus haben, können sie sich zu wahren Genießern entwickeln. Zuerst muss jedoch ein kleiner Kampf ausgefochten werden: die Zunge will zunächst gar nicht mitspielen, war sie doch vorher immer nur Milch gewöhnt. Bis Löffeln und Mund funktionieren heißt es: trainieren, trainieren und nochmals trainieren. Wichtig: Essen heißt genießen. Also lassen Sie Ihr Kind ruhig den Brei erkunden! Zum Glück gibt es ja Waschmaschinen.

Eine Welt voller Wunder

Den größten Spaß für Babys bereitet die Erkundung der Welt. Auch wenn ein Kind nur auf der Krabbeldecke liegt oder sich im Kinderwagen herumkutschieren lässt – es saugt alle Dinge in sich auf und kann diese schon recht früh auch unterscheiden. Bereits nach mehreren Wochen kann ein Baby seine Umwelt in Kategorien unterteilen: das ist ein Mensch, das ist kein Mensch. Meine Mama kann sprechen, die anderen Dinge geben nur komische Geräusche von sich. Nach einem halben Jahr weiß ein Baby sogar: das ist ein Mensch, das ist ein Tier, das ist ein Gegenstand. Viel lustiger wird es allerdings, wenn es das Tier genauer beobachtet und Gefallen am Bellen oder Hecheln oder gar am Fell des Tieres findet. Das ist alles sehr faszinierend!

Rituale wirken beruhigend

Jeden Abend die gleiche Gute-Nacht-Geschichte oder das gleiche Wiegenlied. Was für uns Erwachsene nach lange Weile und Monotonie klingt, ist für Ihr Kind einschläfernd und beruhigend. Babys und kleine Kinder lieben Rituale, vor allem abends, wenn der Tag langsam zu Ende geht ist es besonders schön, wenn ein kleines Ritual das Kind sanft den Tag ausklingen lässt.

Fotocredit: Syda Productions/Shutterstock.com

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