Angeborene Reflexe beim Baby

Angeborene Reflexe beim Baby

Angeborene Reflexe beim Baby

Viele Reflexe sind beim Baby angeboren und werden unbewusst ausgelöst. Sie bleiben so lange aktiv, bis sie durch bewusstes Handeln abgelöst werden.

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Beim Baby gibt es eine Vielzahl an angeborenen Reflexen, die bei einem entsprechenden Reiz instinktiv ausgeführt werden. Sie dienen dem Kind als Selbstschutz und unterstützen es in seiner Entwicklung. Im Laufe der Monate verändern sie sich und werden langsam durch neue Reflexe ersetzt. Sobald das Baby lernt, seine Bewegungen bewusst auszuführen und zu kontrollieren, verschwinden diese Reflexe meist ganz.

Angeborene Reflexe beim Baby

Laufen, Krabbeln und Robben sind alles Bewegungsfähigkeiten, die ein Kind im Laufe der Zeit lernen muss. Doch es gibt auch Bewegungsmöglichkeiten, die zum Zeitpunkt der Geburt bereits vorhanden sind. Diese werden als angeborene Reflexe bezeichnet. Anhand dieser kann man den Entwicklungsstand eines Babys erkennen. Man sollte jedoch immer daran denken, dass sich nicht jedes Baby gleich schnell entwickelt. Hat ein Kind gewisse Reflexe länger als andere Kinder, muss das nicht heißen, dass etwas nicht stimmt.

 

Reflexe beim Baby

Wichtige angeborene Reflexe beim Baby

  • Suchreflex: Streichelt oder berührt man die Wange eines Babys, wendet es den Kopf in diese Richtung und fängt an die Brust zu suchen.
  • Saugreflex: Wenn man ein Baby am Mundwinkel berührt, öffnet es den Mund, nimmt die Brustwarze zwischen Ober- und Unterlippe und fängt an daran zu saugen.
  • Greifreflex: Berührt man die offene Handfläche eines Babys, greift es sofort zu. Oft hält es dabei seine Arme so, als ob es einen Klimmzug machen würde.
  • Moro- oder Schreckreflex: Wenn man ein Kind zu schnell nach hinten legt, hat es das Gefühl zu fallen und es bekommt einen Schreck. Deswegen spreizt es Arme und Füße auseinander und zieht sie nach ein paar Sekunden wieder an.
  • Bauer-Reflex: Diesen Reflex kann man auslösen, indem man das Baby auf den Bauch legt und seine angewinkelten Füße berührt. Als Reaktion darauf wird es sich abstoßen – als ob es weglaufen wollte.
  • Schreit-Reflex: Wenn man ein Baby auf die Füße stellt, versucht es einen Schritt nach vorne: Es hebt den Fuß vom Boden hoch und beugt dann sein Knie. 

Gehen Sie regelmäßig zu den Mutter-Kind-Pass Vorsorgeuntersuchungen! Dort wird festgestellt, ob die angeborenen Reflexe beim Baby altersgerecht sind.

Fotocredit: Vasilyev Alexandr, sirtravelalot /Shutterstock.com

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